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Kavalierskreuz für Carry von Lakerveld

Die niederländische Vizepräsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees, Carry van Lakerveld, ist vom scheidenden polnischen Präsidenten Alexander Kwasniewski mit dem Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen ausgezeichnet worden.
Die Kulturhistorikerin und Autorin, die auch als Vize-Vorsitzende im Niederländischen Auschwitz Komitee engagiert ist, ist besonders durch die Gestaltung von Ausstellungen zur Auschwitz-Thematik hervorgetreten: So gestaltete van Lakerveld Ausstellungen in Brüssel und Berlin, die zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz auch bei den Vereinten Nationen in New York gezeigt wurden. Sie war auch Mitautorin der neuen niederländischen Ausstellung in der Gedenkstätte Auschwitz, die im April 2005 durch Kronprinz Willem Alexander eröffnet worden war.
Die Auszeichnung sei auch eine Anerkennung für die langjährigen Aktivitäten Carry van Lakervelds, die Geschichte von Auschwitz besonders jungen Menschen zu vermitteln und bei Gedenkstättenfahrten Begegnungen zwischen Überlebenden des Lagers und jungen Menschen zu ermöglichen, betonte Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee in Berlin.
Auf Einladung des Anne-Frank-Hauses wird Carry van Lakerveld die Auszeichnung am Montag, dem 28. November 2005, durch den Botschafter der Republik Polen in den Niederlanden, Jan Michalowski, und den Auschwitz-Überlebenden und Vorsitzenden der Union der Nazi Opfer in Polen, August Kowalczyk im Anne-Frank-Haus in Amsterdam überreicht werden.
Gäste aus den Niederlanden, Polen und Deutschland werden erwartet.

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