IAK reagiert auf Sierra-Projekt in Pulheim
Ein Projekt des spanischen Künstlers Santiago Sierra in Pulheim
bei Köln löst in Deutschland und über Deutschland
hinaus Empörung aus: Sierra hatte am Sonntag, dem 12. März
Auspuffrohre mehrerer Autos durch Schläuche verbunden und die
giftigen Abgase in eine frühere Synagoge geleitet. Anschließend
konnte das Publikum mit Gasmasken das Gebäude betreten.
Sierra will mit seiner bis 30. April wöchentlich geplanten Aktion "245
Kubikmeter" die Banalisierung des Gedenkens an den Holocaust
problematisieren, wie er in einer Erklärung mitteilte.
Sierra war für eine Kunstaktion in der ehemaligen Synagoge von
der Kulturabteilung der Stadtverwaltung Pulheim verpflichtet worden.
Brief des Internationalen Auschwitz
Komitees an den Bürgermeister
der Stadt Pulheim
Bericht der Netzeitung
Bericht der Rhein-Zeitung
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