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Bundesminister des Innern Wolfgang Schäuble besuchte die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

Am 2. November 2006 besuchte der Bundesminister des Innern Wolfgang Schäuble gemeinsam mit seiner Ehefrau die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.
Nach der Besichtigung der Gedenkstätte, bei der Minister Schäuble vom Vorsitzenden des Internationalen Auschwitz Rates und Auschwitz-Überlebenden Prof. Wladyslaw Bartoszewski begleitet wurde, legte er im Namen der Bundesregierung einen Kranz an der Todeswand am Block 11 nieder.
Die Besichtigung der Gedenkstätte wurde ergänzt durch ein Informationsgespräch mit Dr. Piotr Cywinski und Krystyna Oleksy von der Leitung der Gedenkstätte: Beide informierten ihn über die wachsende Besucherzahl des Museums und das steigende Interesse vor allem junger Menschen, Auschwitz zu besichtigen und an Führungen teilzunehmen.
Pater Manfred Deselaers und Direktor Leszek Szuster berichteten anschließend über pädagogische Angebote für Gruppen junger Menschen, die im Zentrum für Dialog und Gebet und in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte von Oswiecim/Auschwitz angeboten werden.
Christoph Heubner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, informierte Minister Schäuble über die Aktivitäten des Internationalen Auschwitz Komitees.
Im Anschluss nutzte der Minister die Gelegenheit zum Besuch der Internationalen Jugendbegegnungsstätte, die im Dezember diesen Jahres ihr 20-jähriges Bestehen begeht: Deutsche, österreichische und polnische Jugendliche erwarteten den Minister und seine Begleitung, um über ihre Motivationen und Erfahrungen in der gemeinsamen Arbeit zu erzählen: „Ich bin beeindruckt von Eurer Arbeit an diesem wichtigen Ort“, betonte der Minister anschließend gegenüber den Jugendlichen und fügte hinzu: „Man darf seiner Geschichte nicht ausweichen, gerade wenn man eine gemeinsame Zukunft anstrebt.“
Damit nahm Wolfgang Schäuble die Sätze auf, die er – sichtlich bewegt – ins Gästebuch der Gedenkstätte eingetragen hatte:
„ Wie tief der Mensch sinken kann, man mag es niemals begreifen und darf es auch niemals vergessen.“

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