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21. März 2007

Buch über die Arbeit des IAK erscheint in Japan


Intensiv und sensibel hat der japanische Journalist und Autor Toru Kumagai in den vergangenen Jahren das politische Geschehen in Deutschland beobachtet: Sein besonderes Interesse galt hierbei der Auseinandersetzung der Deutschen mit ihrer Geschichte – gerade im vergleichenden Blick auf das kaum vorhandene Interesse in Japan, sich kritisch mit der eigenen Geschichte im 2. Weltkrieg zu befassen.

Auch die Arbeit des Internationalen Auschwitz Komitees und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim hat Toru Kumagai jetzt in einem neuen Buch, das im März 2007 in Tokio in einer Auflage von 3000 Exemplaren erschienen ist, thematisiert:

„Ich habe über die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in der Politik, in der Erziehung und der Justiz und die Probleme in Deutschland heute (rechte Gewalt, Antisemitismus) berichtet. Nicht nur die Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, auch das Internationale Auschwitz Komitee und die Begegnungsstätte in Oswiecim werden mit ihrer Arbeit dargestellt. Ich bin froh, dass ich dieses Buch endlich veröffentlichen konnte: Es war schwierig, einen Verlag zu finden, der bereit war, solch ein anspruchsvolles Thema auf den Markt zu bringen.“ (Toru Kumagai in einem Brief an das IAK)


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