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Einladung
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Internationale Auschwitz Komitee und die Gedenkstätte Deutscher
Widerstand laden in Kooperation mit dem Lamuv-Verlag, Göttingen ein:
überLeben
„ Ich wollte in die Schule und kam ins KZ“
Zdzislaw Jasko im Gespr äch mit Christoph Heubner
Grußwort: Kurt Julius Goldstein
Ehrenpr äsident des IAK
Donnerstag, 20. Oktober 2005, 19:00 Uhr
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13-14, 2. Etage, Saal A
10785 Berlin-Mitte
15 Jahre alt ist Zdzislaw Jasko am 8. September 1939, als deutsche Soldaten
in seine Heimatstadt einmarschieren: Am 1. September hätte die Schule
beginnen sollen, statt dessen fallen Bomben, die Lehrer fliehen oder werden
verhaftet.
Mit einigen Schulkameraden organisiert Jasko „Selbstunterricht“.
Die Gestapo beobachtet die Jugendlichen und verhaftet sie wegen des Verdachts
der Bildung einer Jugend-Terror-Zelle.
Aus einem Warschauer Gefängnis wird Jasko schließlich mit drei
seiner Kameraden Anfang April 1940 in das KZ Sachsenhausen verschleppt.
Als er 1945 befreit wird, hat er ein Viertel seines Lebens
als Häftling verbracht: Nach seiner Befreiung studiert er in Warschau
Jura und ist bis zu seiner Pensionierung als Jurist tätig.
„
Deutsche haben mich ins KZ gebracht, und Deutsche haben
mir geholfen, es zu überleben“, sagt Zdzislaw Jasko heute.
Die Erinnerungen Jaskos hat sein langjähriger Freund Wolf Jung aufgezeichnet.
Sie sind im Lamuv-Verlag erschienen.
Wir würden uns freuen, Sie bei der Begegnung mit Zdzislaw Jasko begrüßen
zu dürfen.
gez. Christoph Heubner gez. Dr. Johannes Tuchel
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