normal / größer |
![]() |
|
![]() |
Pressemitteilung vom 19. Dezember 2007: "Leugnung und Relativierung des Holocausts richtet sich gegen die Menschenwürde aller"Am 18. und 19. Dezember fand in Jerusalem eine Sitzung des Präsidiums des Internationalen Auschwitz Komitees statt, in dem Auschwitz Überlebende aus 34 Ländern organisiert sind. Neben der dringend notwendigen finanziellen Hilfe für bedürftige Überlebende des Holocaust, befasste sich das Präsidium des IAK auch mit der Rolle des iranischen Präsidenten Ahmadinejad. Mit seiner Forderung Israel zu zerstören und seiner wiederholten Leugnung des Holocaust ist Ahmadinejad zu einer Führerfigur der Rechtsextremen in Europa geworden. "Wir beobachten mit Sorge und Empörung, wie sich nicht nur die NPD in Deutschland, sondern Holocaust-Leugner in vielen anderen Ländern von Ahmadinejad in ihrer Agressionsbereitschaft motivieren lassen", betonte Präsident Noach Flug. "Die Leugnung und Relativierung des Holocaust verletzt nicht nur die Menschenwürde der Überlebenden, sondern richtet sich gegen jede freiheitliche Gesellschaft und die Menschenwürde aller. Deshalb erwarten wir von Politik und Justiz ein energisches und konsequentes Eingreifen gegen rechtsextreme Parteien, die zunehmend junge Menschen an sich zu binden versuchen." Der Präsident des IAK beschloss auch, sich wegen der Situation in Darfur brieflich an den Generalsekretär der Vereinten Nationen und den Generalsekretär des Roten Kreuzes zu wenden. "Im Jahre 2008 werden wir uns des 60. Jahrestages der Deklaration der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen erinnern. In Darfur werden die Menschenrechte tagtäglich mit Füssen getreten. Die Menschen leiden und warten. Wir haben in Auschwitz auf die Welt gewartet. Heute warten die Menschen in Darfur", sagte Präsident Noach Flug zum Abschluss der Tagung in Jerusalem. Jerusalem 19. Dez. 2007
|
|
![]() |
Stauffenbergstrasse 13/14, 10785 Berlin, Germany Impressum |
|