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Pressemitteilung vom 23. Januar 2008: Faschingsumzug am 27. Januar: Gedankenlosigkeit und IntoleranzDer 27. Januar als Tag der Befreiung von Auschwitz wird nach dem Beschluss der Vereinten Nationen, diesen Tag als Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust zu benennen, mittlerweile in vielen Staaten und Städten begangen: Trauer über das Geschehene, Nachdenken über die Ursachen und Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz bestimmen diesen Tag, der besonders für junge Menschen in vielen Ländern an Bedeutung gewinnt. Die Tatsache, dass für diesen Tag in München der Faschingsumzug geplant ist und durchgeführt werden soll, zeigt die Gedankenlosigkeit und Ignoranz der Verantwortlichen: Ihre Vergesslichkeit und ihre Unsensibilität verbinden sich zu einem absurden Signal. „Das Beispiel München zeigt, auf welch dünnem Eis wir uns im Blick auf die gemeinsame Erinnerung immer noch bewegen“, sagte der Auschwitz-Überlebende und Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees Noach Flug. Für Rückfragen: Christoph Heubner, Vizepräsident des IAK, 0172 / 3 93 22 62
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