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Zum Gedenken an die Todesmärsche
aus den deutschen Konzentrationslagern 1944 und 1945

Denkmal Krailling

Einführung

Weit über eine Million Häftlinge litten und starben im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Etwa 60 000 von ihnen haben die Befreiung am 8. Mai 1945 erlebt – nur nicht in Auschwitz. Dort befanden sich am 27. Januar 1945, als die Rote Armee das Lager befreite, nur noch wenige tausend Überlebende. Den größten Teil der Menschen hatte die SS seit dem Herbst 1944 nach Westen getrieben, weiter und weiter, oft von einem Lager zum anderen, immer tiefer ins Gebiet des nationalsozialistischen Reiches bzw. in die Gebiete, die Hitlers Schergen noch blieben und die sie bis zum letzten Moment mit allen Mitteln verteidigten.

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„Gebt uns Wasser, gebt uns Brot.“

23. Februar 1945: Von Falkenberg-Eule nach Ebensee

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Fürstengrube

„Sie sahen uns, sie wussten, was geschah.“

12. April 1945: Von Auschwitz Fürstengrube nach Sarau

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Grabow

„Wir ernährten uns von Gras, Kräutern und sogar von Baumrinde.“

21. April 1945: Von Sachsenhausen in den Belower Wald

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Poing

„Die sich noch bewegen konnten.“

25. April 1945: Von Dachau Mühldorf nach Poing und Seeshaupt

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Wobbelin

„Dieses Lager war das schlimmste von allen.“

April 1945: Wöbbelin, Mecklenburg-Vorpommern

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