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IAK Berlin erinnert an Walter Lübcke, Foto: ©Eva Oertwig/SCHROEWIG

Benennt Straßen und Plätze nach Walter Lübcke! Foto: ©Eva Oertwig/SCHROEWIG

Benennt Straßen und Plätze nach Walter Lübcke!

Schon zum 1. Jahrestag der Ermordung Walter Lübckes im Juni 2020 hatte das Internationale Auschwitz Komitee in Erinnerung an den bedeutenden deutschen Patrioten und Europäer symbolisch eine Straße in Berlin-Tiergarten nach ihm benannt. Nach dem Urteilsspruch im Prozess zu diesem Mord, erneuert das Internationale Auschwitz Komitee seine Bitte, Straßen, Plätze oder Räume in öffentlichen Gebäuden nach Walter Lübcke zu benennen, um so das Andenken an ihn in der Auseinandersetzung mit rechtsextremen und nazistischen Kräften in unserer Gesellschaft zu stärken.

Hierzu betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

"Das Ende des Prozesses darf kein Ende der Auseinandersetzung mit denen sein, die den Mord an Walter Lübcke vorbereitet und bejubelt haben. Nach dem Prozess sind wir alle aufgefordert, die Werte, für die Walter Lübcke gestanden hat, noch deutlicher in die Öffentlichkeit zu tragen und dort Zeichen zu setzen. Deshalb fordern wir Städte und Gemeinden in Deutschland jenseits aller üblichen Vorgaben auf, jetzt mit der Präsentation seines Namens im öffentlichen Raum die Kraft und die Werte der Demokratie zu demonstrieren. Darüberhinaus fordern wir die Präsidentin der Europäischen Kommission und den Präsidenten des Europäischen Parlaments auf, auch in Brüssel durch die Benennung eines Saales in den EU-Gebäuden Walter Lübckes zu gedenken und damit zu verdeutlichen, dass in Europa alle Demokraten in der Abwehr von Hass, Antisemitismus und Gewalt vereinigt sind."

IAK YouTube Video: Erinnerung an die Ermordung Walter Lübckes