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THE EUPHORIA OF BEING von Réka Szabó

Der Film "The Euphoria of Being" mit Eva Fahidi gewinnt in München den Publikumspreis

In dem ungarischen Film "The Euphoria of Being" trifft die ungarisch-jüdische Auschwitz-Überlebende Eva Fahidi auf ihr Alter Ego, die junge Tänzerin Emese Cuhorka: In einem zutiefst berührenden Prozess der Annäherung, des Gesprächs, der gemeinsamen Bewegung und des Tanzes schildert die 94-jährige Eva Fahidi ihre Erinnerungen an ihre ermordeten Familienangehörigen und die Schreckenserlebnisse in Auschwitz und im Zwangsarbeiterlager Münchmühle bei Allendorf in Hessen: Ein im wahrsten Sinnes des Wortes bewegender Prozess der Erinnerung, der Zuschauer in aller Welt berührt und fast atemlos zurückgelassen hat.

Zur heutigen Auszeichnung des Films mit dem Publikumsfilmpreis des Münchner Dok.festes 2020 betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

"Auschwitz-Überlebende in aller Welt freuen sich mit Eva Fahidi und den anderen Mitwirkenden über die Auszeichnung des Films durch das Publikum des Münchner Dok.festes. Es ist für sie von besonderer Bedeutung, dass dieser Film vom Publikum ausgezeichnet worden ist: Gerade in Zeiten antisemitischer Verschwörungstheorien und rassistischen Hasses ist diese Auszeichnung durch das Publikum nicht nur für Eva Fahidi sondern für alle Überlebenden des Holocaust eine ermutigende Geste, dass ihre Botschaft der Erinnerung und ihr Eintreten für die Werte der Demokratie verstanden wird."

Die 94-jährige Auschwitz-Überlebende Eva Fahidi kommentiert:

„Mir war am wichtigsten in der heutigen Bundesrepublik den Preis zu gewinnen. Und dazu noch den Publikumspreis. Das ist eine hoffnungsvolle Nachricht.