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10.12.2025

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt Dr. Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees zum Antrittsbesuch.

 
 
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) im Schloss Bellevue mit Dr. Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees (l. Christoph Heubner, Geschäftsführender Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees). Foto:  © Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Steffen Kugler.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) im Schloss Bellevue mit Dr. Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees (l. Christoph Heubner, Geschäftsführender Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees). Foto: © Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Steffen Kugler.

 

 

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die neue Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees und Auschwitz-Überlebende Dr. Eva Umlauf zu ihrem Antrittsbesuch empfangen.

Im Gespräch mit dem Bundespräsidenten schilderten Eva Umlauf und Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des IAK, die derzeitigen Projekte und Arbeitsbereiche des Komitees sowie die Zusammenarbeit der Auschwitz-Überlebenden und der von ihnen gegründeten Stiftungen mit der Gedenkstätte Auschwitz und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz.

Der Bundespräsident betonte - auch im Gedenken an Marian Turski, seinen im Februar 2025 verstorbenen Freund und langjährigen Präsidenten des IAK-  seine enge Verbindung zur Arbeit des Komitees und sein Interesse an der Arbeit und dem Ergehen der Internationalen Jugendbegegnungsstätte. Im Austausch zu den derzeitigen weltweiten politischen Herausforderungen im Blick auf das Erstarken des Rechtsextremismus und von antisemitischem Hass wünschte der Bundespräsident Eva Umlauf für ihre Arbeit viel Kraft und "gutes Gelingen".

Eva Umlauf dankte dem Bundespräsidenten für seine immer hörbare Stimme gegen rechte Gewalt und populistischen Hass und betonte ihre Hoffnung, dass nicht nur in Deutschland die demokratischen Parteien mittlerweile verstanden hätten, dass die Demokratie akut bedroht sei und ihre Sensibilität und Einigkeit angesichts dieser Bedrohung hörbar und spürbar sein müsse - gerade für Überlebende der deutschen Konzentrations-und Vernichtungslager und ihre Familien.