Die von der VHV Stiftung geförderte Erinnerungswerkstatt richtet sich insbesondere an Multiplikator:innen der historisch-politischen Bildung, Lehrkräfte sowie Mitarbeitenden in Bildungs-, Vermittlungskontexten und Gedenkstätten.
Die Veranstaltung ist Teil des internationalen Forschungsprojekts „Wirkung der Wiedergutmachung – eine jüdisch-deutsche Erfahrungsgeschichte“ der Touro University. Im Rahmen des Projekts wurden in den Jahren 2024/25 über 50 Zeitzeugeninterviews mit Holocaust-Überlebenden und ihren Familien in Europa und Israel geführt. Ziel ist es, die Wirkung von Entschädigungsmaßnahmen aus der Perspektive der Betroffenen sichtbar zu machen – als biografische Erfahrung, als emotionales Erleben und als Teil kollektiver Erinnerung.
Die Werkstatt eröffnet auf Basis dieses einzigartigen Materials neue Einblicke in transnationale Erfahrungen von Wiedergutmachung. Perspektiven aus Polen, Deutschland, Israel, Belgien und der ehemaligen UdSSR zeigen, wie unterschiedlich Erinnerung, Anerkennung und Gerechtigkeit wahrgenommen werden.
In einem offenen, kreativen Format bewegen sich die Teilnehmenden zwischen verschiedenen Arbeitsstationen. Sie analysieren Audio- und Videomaterial, entwickeln eigene Deutungen, gestalten künstlerische Zugänge und formulieren Fragen an die Zukunft der Erinnerung. Ziel ist es, individuelle Perspektiven sichtbar zu machen, marginalisierte Stimmen einzubeziehen und neue Ansätze für eine multiperspektivische Bildungsarbeit zu entwickeln.
Termin Interaktive Erinnerungswerkstatt:
28. Mai 2026, 14:00–17:30 Uhr
Ort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13
10785 Berlin
Veranstalter:
Touro University Berlin und
Internationales Auschwitz Komitee
Organisatoren:
Prof. Stephan Lehnstaedt
Dr. Inka Engel
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung aufgrund begrenzter Teilnehmer:Innenzahl ist obligatorisch bei:
Dr. Inka Engel <inkaengel(iak)googlemail.com>
Die Veranstaltung wird gefördert von der VHV Stiftung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
Um 18 Uhr schließt eine öffentliche Abendveranstaltung an, in der das Buch "Die Wirkung der Wiedergutmachung. Internationale Perspektiven auf die Erfahrungsgeschichte der deutschen Entschädigung für nationalsozialistisches Unrecht" vorgestellt wird.
Podiumsdiskussion Wiedergutmachung zwischen Anspruch und Realität
Was bedeutet Wiedergutmachung und wie kann sie gelingen? Darüber diskutieren Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft:
Volker Beck, Geschäftsführer des Tikvah Instituts
Martin Bock, Vorstandsreferent der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees
Moderation: Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Touro University Berlin
Die Veranstaltung schließt an die interaktive Erinnerungswerkstatt „Wiedergutmachung im Fokus – Lernen aus Zeitzeugenperspektiven“ an, die am gleichen Tag von 14:00–17:30 Uhr stattfindet.
Termin Podiumsdiskussion:
28. Mai 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13
10785 Berlin
Veranstalter:
Touro University Berlin und
Internationales Auschwitz Komitee
Organisatoren:
Prof. Stephan Lehnstaedt
Dr. Inka Engel
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung aufgrund begrenzter Teilnehmer:Innenzahl ist obligatorisch bei:
Dr. Inka Engel <inkaengel(iak)googlemail.com>
Die Veranstaltung wird gefördert von der VHV Stiftung.
Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion finden Sie hier: