Eine öffentliche Abendveranstaltung, in der u.a. das Buch "Die Wirkung der Wiedergutmachung. Internationale Perspektiven auf die Erfahrungsgeschichte der deutschen Entschädigung für nationalsozialistisches Unrecht" vorgestellt wird.
Podiumsdiskussion Wiedergutmachung zwischen Anspruch und Realität
Ende 2024 betrug die Gesamtsumme der seit Kriegsende durch Westdeutschland beziehungsweise von 1990 an durch ganz Deutschland geleisteten individuellen Wiedergutmachungsleistungen über 85 Milliarden Euro. Allerdings erhielt nur ein kleiner Teil der insgesamt rund 20 Millionen Opfer überhaupt Geld.
Doch „Wiedergutmachung“ bedeutet im Wortsinn, etwas wieder gut zu machen, und geht somit über eine bloß materielle Leistung hinaus, weil es eine starke moralische Komponente enthält: das Anerkennen des begangenen Verbrechens und den Versuch, dieses ungeschehen zu machen.
Was bedeutet Wiedergutmachung und wie kann sie gelingen? Darüber diskutieren Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft:
Volker Beck, Geschäftsführer des Tikvah Instituts
Martin Bock, Vorstandsreferent der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees
Moderation: Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Touro University Berlin
Termin Podiumsdiskussion:
28. Mai 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13
10785 Berlin
Veranstalter:
Touro University Berlin und
Internationales Auschwitz Komitee
Organisatoren:
Prof. Stephan Lehnstaedt
Dr. Inka Engel
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung aufgrund begrenzter Teilnehmer:Innenzahl ist obligatorisch bei:
Dr. Inka Engel <inkaengel(iak)googlemail.com>
Die Veranstaltung wird gefördert von der VHV Stiftung.
Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion finden Sie hier: