IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Die ersten Stunden unmittelbar nach der Befreiung des Konzentrationslagers Oswiecim durch die sowjetische Armee, Januar 1945. Auschwitz, Polen. Sowjetische Ärzte und Vertreter des Roten Kreuzes mit Kindern, die als Häftlinge im Lager waren. Foto: http://waralbum.ru/36511/, Public domain, via Wikimedia Commons, Illustration: KGS/IAK Berlin
Die ersten Stunden unmittelbar nach der Befreiung des Konzentrationslagers Oswiecim durch die sowjetische Armee, Januar 1945. Auschwitz, Polen. Sowjetische Ärzte und Vertreter des Roten Kreuzes mit Kindern, die als Häftlinge im Lager waren. Foto: waralbum.ru/36511/, Public domain, via Wikimedia Commons, Illustration: KGS/IAK Berlin 

21.1.2026 - 29.1.2026

81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz: Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer des Holocaust

In Deutschland begleiten wir das Gedenken 2026 mit Veranstaltungen, die Erinnerung hörbar machen – durch Begegnung, Gespräch und Literatur.

 

21. Januar 2026, 8:30 - 13:00 Uhr, Bad Harzburg

Lesung und Gespräch mit Christoph Heubner zur Arbeit des Internationalen Auschwitz Komitees und zu seinen Begegnungen mit Überlebenden vor Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Jahrgangsstufe des Werner-von-Siemens-Gymnsiums in Bad Harzburg.

Ort
Werner-von-Siemens-Gymnsium

Herzog Wilhelm Str. 25
38667 Bad Harzburg

 

22. Januar 2026, 18:30  Uhr (Einlaß ab 17:30 Uhr) Wolfsburg

Gedenkfeier und Lesung mit Christoph Heubner. 81 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz gibt es keinerlei Anlass, das Gedenken an die Ursachen und Geschehnisse, die zu Auschwitz geführt haben, im Hintergrund unseres Alltags versickern zu lassen:

Gerade jetzt, da rechtsextreme Parteien und populistische Politikstrategen in vielen Ländern Europas glauben, endgültig Mehrheiten für sich gewinnen zu können und versuchen die Demokratie der Verachtung preiszugeben, ist es umso wichtiger gegen den zunehmenden rechtsextremen Hass aufzustehen und sich dem Antisemitismus entgegenzustellen. Wir tun dies mit dem Mut und der Lebensfreude, die uns gerade Überlebende des Holocaust jahrzehntelang vorgelebt haben und immer noch vorleben:

Vielfalt und Toleranz sind keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung in einer Welt, die unser aller Empathie und  Solidarität braucht, um eine Zukunft zu haben: Und deshalb laden wir gemeinsam ein zum Gedenken des 81. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und zur Feier der Demokratie! 

Ort
Hallenbad – Kultur am Schachtweg
Schachtweg 31
38440 Wolfsburg

Link zur Einladung und zum Programm

 

25. Januar 2026, 11:00 Uhr, Berlin

Gedenkfeier. Das Internationale Auschwitz Komitee wird das weltweite Gedenken an den 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am Sonntag, dem 25. Januar, in Berlin eröffnen: Der Stadt, von der aus Auschwitz geplant und organisiert wurde.

Begrüßung
Dr. Eva Umlauf, Auschwitz-Überlebende, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees.

Rede
Olaf Lies, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.

Im Gespräch
Auszubildende der Volkswagen AG,
Michele Deodat, lnternationales Auschwitz Komitee und 
Rafal Wedrychowski, Dolmetscher und literarischer Übersetzer, Krakau.

Musikalische Begleitung
Judit Lukacs, Budapest, Pianistin und Tochter der Auschwitz-Überlebenden Eva Fahidi
Ana Yoffe, Schauspielerin und Sängerin, Staatstheater Braunschweig/Tel Aviv mit 
Ante Sladoljev, Pianist und Dirigent, Staatstheater Braunschweig.

Moderation und Schlusswort
Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident, Internationales Auschwitz Komitee.

Ort
Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund
In den Ministergärten 10
10117 Berlin

Link zur Einladung und zum Programm

Link zum Live Stream der Veranstaltung

Sendung von phoenix plus am 27.01.2026, 10:30 Uhr

 

25. Januar 2026, 14:00 Uhr, Dillenburg

Ökumenischer Gottesdienst
Ev. Kirchengemeinde und kath. Pfarrgemeinde Dillenburg
Mit Ralf Arnd Blecker und Marion Schroeder.

Ort
Movie Star-Kino, Kinosaal 5
Bismarckstraße 2
35683 Dillenburg

Weitere Informationen


26. Januar 2026, 19:30 Uhr, Dillenburg

Vortrag von Alfred Holighaus, Berlin
Schindlers Liste, Meilenstein der Filmgeschichte - Meilenstein der Erinnerung?
Eintritt frei

Ort
Movie Star-Kino, Kinosaal 5
Bismarckstraße 2
35683 Dillenburg

Weitere Informationen
 

27. Januar 2026, 19:30 Uhr, Dillenburg

Filmvorführung Schindlers Liste
Spielfilm von Steven Spielberg; 1993. Mit Grußwort von Bürgermeister Michael Lotz.
Eintritt 5€

Ort
Movie Star-Kino, Kinosaal 5 - Schindlers Liste
Bismarckstraße 2
35683 Dillenburg

Weitere Informationen

29. Januar 2026, 19:30 Uhr, Frankfurt am Main

Lesung mit Christoph Heubner aus seinem Buch "Als wir die Maikäfer waren". Alle Geschichten in Heubners Band erzählen von Menschen, die den Holocaust überlebt haben und in ihrem zweiten Leben weiterleben müssen mit ihren Toten und ihren Schuldgefühlen, mit ihrer Trauer und ihrem Zorn. Anlässlich des 81. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz wollen wir diesen Geschichten ihren Raum geben und auch darüber sprechen, vor welchen Herausforderungen das Gedenken an die NS-Verbrechen in Zukunft steht. 

»Mich hat Auschwitz nie verlassen« – so fasste Zofia Posmysz das Bedrohungsgefühl zusammen, das viele Überlebende der NS-Vernichtungspolitik noch Jahrzehnte nach ihrer Befreiung begleitet. Mit gerade einmal 18 Jahren wurde die polnische Widerstandskämpferin 1942 in Krakau verhaftet, weil sie Flugblätter gegen die deutsche Besatzung verteilt hat. Sie überlebte verschiedene Konzentrationslager und setzte sich bis zu ihrem Tod im Alter von 98 Jahren für das Gedenken ein. Ihr Roman Die Passagierin diente als Vorlage für die gleichnamige Oper von Mieczysław Weinberg, die am 1. Februar in der Oper Frankfurt Wiederaufnahme feiert. 

Christoph Heubner war lange Jahre mit Zofia Posmysz befreundet. In seinem im Steidl Verlag erschienenen Erzählungsband Als wir die Maikäfer waren hat er neben vielen anderen Überlebenden, die er im Rahmen seiner Tätigkeit als Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees kennenlernen durfte, auch Zofia Posmysz eine Erzählung gewidmet, die ihre Erinnerungen und die Entstehung des Romans und der Oper Die Passagierin aufgreift.

Ort
Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Link zur Einladung und zum Programm

Link zur Oper Frankfurt: Wiederaufnahme der Oper "Die Passagierin" am 1.2.2026

 

20. März 2026, 19:30 Uhr, Leipzig

Im Rahmen von "Leipzig liest": Eva Umlauf, Auschwitz-Überlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees, liest aus ihrem neuen Buch:

"Genau so fängt es an - Ein Appell"
Verlag Hoffmann und Campe

Ort
Gemeindesaal der Propstei St. Trinitatis

Nonnenmühlgasse 2
04107 Leipzig

Weitere Informationen