IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Aktuell

Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsdient des IAK ist Roman Kent, der nach dem Holocaust in die USA emigrierte.

 
Das B auf der Treppenstraße in Kassel

"Zeigen, was ist": Das "B" in der documenta-Stadt

Symbol des Widerstands und der Ermutigung

Am 12. Juni, dem Geburtstag von Anne Frank, wurde auf der Treppenstraße in Kassel die Erinnerungsskulptur des „B“ installiert, der umgedrehte Buchstabe aus der zynischen Lagerinschrift „ARBEIT MACHT FREI“ über dem Eingangstor in Auschwitz. Vor rund 150 Gästen betonte Stadtrat Hajo Schuy in einer berührenden und emotionalen Rede die Bedeutung der Botschaft der Statue. Marian Turski, Vizepräsident des IAKs, erinnerte daran, wie wichtig diese Botschaft eines einzigen heimlich umgedrehten Buchstabens für die Häftlinge im Lageralltag als Symbol des Widerstandes und der Ermutigung im Kleinen gewesen sei.  Mehr lesen

von links: Prinz Charles mit dem "B", Marian Turski (Auschwitz-Überlebender), Michèle Deodat (Künstlerin, Entwurd "B"), Hannah Pietsch (VW-Auszubildende), Laura Marks (Holocaust Memorial Day Trust) (Foto: Paul Burns / IAK)

Botschafter für Toleranz und Mitmenschlichkeit

„Statue der Erinnerung“ für Prinz Charles

Am 10. Februar 2017 ehrte das Internationale Auschwitz Komitee Prinz Charles mit der "Statue der Erinnerung", dem "B". Bei der Zeremonie in London erklärte Marian Turski: "Es ist die Botschaft der Überlebenden an die Welt von heute, sich der Dunkelheit des Hasses nicht zu beugen, sondern für die Würde aller Menschen einzutreten. Den Prinzen von Wales als Verbündeten an unserer Seite zu wissen, ist für uns eine große Ehre und auch ein Signal der Hoffnung." Mehr lesen

 
Signet Internationale Jugendbegegnungsstätte

1986 – 2016

Jubiläumsjahr: Die Internationale Jugendbegegnungstätte Oswiecim / Auschwitz wird 30 Jahre alt

Die ersten Pläne für eine Jugendbegegnungstätte in Oswiecim entstanden schon in den 1970er Jahren. Es dauerte bis 1986 bis die IJBS ihre Türen für Jugendliche aus aller Welt öffnen konnte. Heute ist das Haus ein Ort der deutsch-polnischen und der internationalen Begegnung. So wie es im Slogan des Hauses ausgedrückt wird. A house to live. A Place to learn. Mehr lesen

Schlüssel von in Auschwitz Ermordeten © Paweł Sawicki

16.000 Gegenstände

Oswiecim: "Letzte Habe" – Spuren aus Auschwitz

Die Funde sind bescheiden, doch für Historiker ein Schatz - letzte Alltagsgegenstände von in Auschwitz ermordeten Häftlingen. Jahrzehntelang war die letzte Habe verschollen. Die Rückkehr ist für die Gedenkstätte wie der erfolgreiche Ausgang einer Schatzsuche. Ein Bericht von Eva Krafczyk, dpa. Mehr lesen

 
Roman Kent, President of the International Auschwitz Committee © Boris Buchholz

Roman Kent, Auschwitz-Überlebender und IAK-Präsident

Verfolgung von Naziverbrechen – eine unmißverständliche Warnung

Eine Verjährung für die ungeheuren Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit – das darf es niemals geben. Jeder Beteiligte muss zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Täter darf davonkommen. Auch wer sich jahrelang vor der Justiz verstecken konnte, soll nie die Gewissheit haben, bis zum Ende des Lebens unbehelligt und unerkannt zu bleiben. 
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Teilnehmer der Pressekonferenz Januar 2009

Im Wortlaut: Das Vermächtnis der Überlebenden

Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen

25. Januar 2009: Überlebende der deutschen Konzentrationslager beschließen 2009 als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin das "Vermächtnis der Überlebenden". Wir dokumentieren das Zeitdokument im Wortlaut:  Mehr Lesen