IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Aktuell

Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsident des IAK ist Roman Kent, der nach dem Holocaust in die USA emigrierte.

 

Coronavirus

Bis auf weiteres bleibt das Büro des IAK geschlossen

Auf Grund der aktuellen Situation und einer Mitteilung des Berliner Senats bleiben die Büros in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand – und damit auch die Büros des IAK – bis auf weiteres geschlossen: Sie erreichen uns per E-Mail unter kontakt(iak)auschwitz.info. Bitte hinterlassen Sie in Ihrer E-Mail bei Bedarf Ihre Telefonnummer: Wir melden uns.

Hoffentlich bis bald und: Bleiben Sie gesund!

Due to the actual situation and to the communication with the Senate of Berlin the offices of the German Resistance Memorial Center – and this includes the offices of the IAC – have to be closed until further notice. You may reach us via e-mail kontakt(iak)auschwitz.info.If needed please leave us your phone numer: We call you back.

Hopefully hear from you soon: Stay well and take care!

 
Eva Fahidi in Berlin © Boris Buchholz

Aktuelle Statements von Holocaust-Überlebenden: "One thing I would say today"

"Ich empfehle zu probieren, wie man in Holzschuhen läuft, barfuß … Nach zehn Minuten ist der Fuß voll mit blutenden Wunden und Blasen"

Eva Pusztai-Bélané geb. Fahidi, Überlebende von Auschwitz und des Zwangsarbeiterlagers Münchmühle bei Allendorf, erinnert sich an ihre Befreiung:

8. Mai 2020: "Den glücklichen Schwindel der Freiheit – den Taumel des Glückes – kann man nie vergessen. Nur die, die es selber erfahren haben, alle Häftlinge, die wie ich (und mit mir zusammen) aus der unmenschlichen Sklaverei befreit wurden, kennen dieses unbeschreibliche Glücksgefühl. Ein Leben alleine ist nicht genug um davor zu mahnen, dass der Holocaust nie mehr vorkommen darf, dass ein Mensch den anderen verachtet oder unterdrückt, hasst, quält. Die Mahnungen vor Antisemitismus und Rassismus müssen weitergehen! Erinnern alleine reicht hierfür nicht.“

Mehr lesen: Zum ganzen Text

 
Münchener Dokumentarfilmfestival

Eröffnung Münchener Dokumentarfilmfestival

Eva Fahidi, Auschwitz-Überlebende aus Budapest, in "Die Euphorie des Seins"

Für Auschwitz-Überlebende ist die Auswahl des Eröffnungsfilms des weltweit renommierte Münchener Dokumentarfilmfestival eine berührende Geste: Das Festival präsentiert den bereits mehrfach ausgezeichneten ungarischen Film "The Euphoria of Being" der ungarischen Regisseurin Réka Szabó, der die tänzerische Begegnung zwischen der Auschwitz-Überlebenden Eva Fahidi und ihrem jungen alter ego, der Tänzerin Emese Cuhorka schildert: Die schmerzhaften Erfahrungen und die schwarzen Erinnerungen der Auschwitz-Überlebenden, deren Aussprechen in diesem Film immer wieder durch die Zartheit des Tanzes und die Bewegung dieser beiden Menschen ermöglicht und gelindert wird – ein großer Film und ein tiefer Einblick in die Kreativität des Menschen und die Hoffnung, die aller Kunst innewohnt.
Zur Meldung: Mehr lesen
Zum Festival: dokfest-muenchen.de

Igor Levit, 2020 © Boris Buchholz

29. April: Hauskonzert von Igor Levit

Eine Botschaft an die Überlebenden: Dank des Pianisten an die Zeitzeugen

Seit dem 12. März bestärkt der Pianist Igor Levit mit seinen mittlerweile weithin bekannten Hauskonzerten im abendlichen streaming weltweit Menschen in Zeiten der Corona-Einsamkeiten. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee hat sich Igor Levit jetzt zu einer besonderen Geste der Solidarität und Ermutigung entschlossen. Sein Hauskonzert am Mittwoch, dem 29. April, dem 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers Dachau, widmete Igor Levit allen Überlebenden der deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager, um ihnen für ihre jahrzehntelange pädagogische Arbeit als Zeitzeugen und für ihre Verteidigung der Demokratie angesichts des zunehmenden rechtsextremen und antisemitischen Hasses zu danken. Mehr lesen

 
Janek Mandelbaum, Berlin 2015 © Boris Buchholz

Aktuelle Statements von Holocaust-Überlebenden: "One thing I would say today"

"Glauben Sie nicht, dass Sie zu intelligent oder zu modern oder zu hochentwickelt sind, um das Undenkbare zu tun"

Janek Mandelbaum, geboren 1927, Häftling im Auschwitz-Nebenlager Blechhammer, Nummer 16013 im KZ Gross-Rosen, Überlebender weiterer Konzentrationslager, lebt heute in Naples, Florida, USA:

28. April 2020: "Wenn ich auf den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust zurückblicke, frage ich mich immer wieder, wie es möglich war, dass sich eine hochentwickelte Gesellschaft moderner, intelligenter Menschen hypnotisieren ließ, um die barbarischsten Gräueltaten der Menschheitsgeschichte zu begehen. So sehr wir auch den Holocaust studiert haben, bleibt mir diese Frage immer noch ein Rätsel. Wenn es eines gibt, was ich der jungen Generation heute sagen würde, dann dies: Glauben Sie nicht, dass Sie zu intelligent oder zu modern oder zu hochentwickelt sind, um das Undenkbare zu tun. Diese Möglichkeit liegt in uns allen, und wir müssen uns durch Erziehung und Handeln ständig davor schützen.“

 
Das Elfte gebot © Karl Lehmann

75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Marian Turski sprach über das elfte Gebot: Seine Rede wurde weltweit gehört

Etwa 200 Auschwitz-Überlebende waren zur Gedenkveranstaltung des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz in die Gedenkstätte gekommen: Ihre Stimmen sollten an diesem Tag im Mittelpunkt stehen. Präsidenten, Premierminister und gekrönte Häupter aus vielen Ländern hatten sich versammelt, um den Ermordeten und den Überlebenden ihre Ehre zu erweisen.

Für die Überlebenden sprachen Bat-Sheva Dagan aus Israel, Elsa Baker aus Großbritannien und Stanislaw Zalewski aus Polen. Sie alle erinnerten an die Verfolgung und das Leid der jüdischen Familien, der Sinti und Roma, der polnischen Häftlinge und aller anderen Menschen, die in Auschwitz gequält und ermordet wurden. Sie beschrieben aber auch die gegenwärtigen Herausforderungen durch den weltweit ansteigenden antisemitischen und rechtsextremen Hass.

Marian Turski, jüdisch-polnischer Auschwitz-Überlebender aus Warschau und Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, widmete seine Worte der Generation seiner Enkelkinder und allen jungen Menschen: In seiner berührenden und weltweit zitierten Rede beschrieb er den Weg, der nach Auschwitz geführt hatte und schloss mit dem "elften" Gebot, das von Roman Kent, dem Präsidenten des IAK, formuliert wurde: "Seid nicht gleichgültig!"

Die Rede Marian Turskis im Worlaut: Mehr lesen

 
Angela Orosz-Richt / Foto: Eva Oertwig/IAK

Zentrale Gedenkfeier des IAK in Berlin

In Auschwitz geboren: Angela Orosz-Richt mahnte, entschieden gegen Antisemitismus vorzugehen

Um den 21. Dezember 1944 wurde Angela Orosz-Richt in die Welt von Auschwitz hineingeboren. Das Schicksal der Kinder, die im Lager geboren wurden, war das zentrale Thema bei der Gedenkveranstaltung des Internationalen Auschwitz Komitees im Berliner Hotel Maritim, die am 23. Januar 2020 unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit stattfand. Gewidmet war die Veranstaltung den Stimmen der Überlebenden und der aktuellen Auseinandersetzung mit Antisemitismus und rechtsextremem Hass. Mehr lesen

Igor Levit © Boris Buchholz

75. Jahrestag der Befreiung

IAK ehrt Pianist Igor Levit mit der "Gabe der Erinnerung"

"Ich habe keine Angst, ich bin wütend", erklärte der Pianist Igor Levit bei seiner Dankesrede nach der Verleihung der Skulptur "B". Wie könne es dieses Land zulassen, dass Politiker durch den Druck von Neonazis zum Rücktritt gezwungen werden, fragte er. Mehr lesen

75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Die Aktivitäten des IAK im Überblick

  • 12. Januar 2020: Ehrung von Pianist Igor Levit mit der "Gabe der Erinnerung": Mehr lesen
  • 16. Januar 2020: Präsentation der Website "Searching for Traces – the forgotten sub camps of Auschwitz": Mehr lesen
  • 19. Januar 2020: Die Auschwitz-Überlebende Éva Fahidi spricht bei der Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Haus der Wannsee-Konferenz: Mehr lesen
  • 21. Januar 2020: Die Stadt Wolfsburg lädt in Kooperation mit dem IAK zum künstlerischen Abend des Gedenkens zum Holocaust-Gedenktag: Mehr lesen
  • 22. Januar 2020: Der Auschwitz-Überlebende und IAK-Vizepräsident Marian Turski ist Hauptredner bei einer Gedenkzeremonie der UNESCO in Paris. Mehr lesen
  • 22. Januar 2020: Enthüllung der Zaunausstellung an der Niesersächsischen Landesvertretung in Berlin, gegenüber dem Holocaust-Mahnmal. Eva Fahidi erinnert an ihre elfjährige Schwester Gilike und Roman Kent erinnert mit seinem 11. Gebot an die Gegenwart des Antisemitismus und des rechtsextremen Hasses
  • 23. Januar 2020: Zentrale Gedenkveranstaltung in Berlin: "Geboren in Auschwitz": Mehr lesen
  • 27. Januar 2020: IAK-Vizepräsident Marian Turski spricht bei Gedenkfeier in Auschwitz-Birkenau
  • 27. Januar 2020: Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Geboren in Auschwitz“: Mehr lesen
  • 2. Februar 2020: Die jüdische Gemeinde Freiburg lädt ein: "#WeRemember: 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee": Mehr lesen
  • 5. Februar 2020: Christoph Heubner liest in Kassel aus seinem Buch "Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen": Mehr lesen
  • 6. Februar 2020: In Detmold findet die Veranstaltung "Lesung und Begegnung – 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz" statt: Mehr lesen

Alle Aktivitäten des Internationalen Auschwitz Komitees im Überblick: Mehr lesen

 
 
 
Gerhard Steidl © Bernd Oertwig

"Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen"

Gerhard Steidl: "Ich wollte dieses Buch verlegen, weil die Texte wichtig sind."

Am 12. Dezember war die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin-Mitte gut besucht: Der Steidl Verlag, die Landesvertretung und das Internationale Auschwitz-Komitee stellten das neue Buch von Christoph Heubner „Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen“ vor. Mehr lesen

Schweigekundgebung © SCHROEWIG/Jörg Heiderich

Schweigekundgebung in Berlin

Jugendliche demonstrieren gegen die tödlichen Schüsse in Halle

VW-Auszubildende aus Kassel, Wolfsburg und Ingolstadt sowie Schüler aus dem polnischen Bielsko-Biała demonstrieren vor dem Holocaust-Mahnmal in Berlin gegen die tödlichen Schüsse in Halle. Die Jugendlichen, die sich mit Protest-Plakaten vor das Holocaust-Mahnmal stellten, hatten zuvor in der Gedenkstätte Auschwitz gearbeitet: Mehr lesen

 

Gedenken an den Überfall auf Polen

Deutsche und polnische Jugendliche sind sich einig: „Wir wollen es besser machen.“

Zusammen mit den Bürgern Oswiecims gedachten Jugendliche aus Wolfsburg, Emden, Osnabrück und Bielsko Biala am 1. September der Toten und der Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Die polnischen Jugendlichen berichteten den deutschen davon, wie zerstörerisch der Krieg angelegt war und wie furchtbar er in jede Familie in Polen eingegriffen hat. Die Jugendlichen aus beiden Ländern waren sich einig: „Wir wollen es besser machen.“  Mehr lesen

Zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

„Wer AfD wählt, will eine andere Republik“

Holocaust-Überlebende sind bestürzt: Jeder fünfte Bürger ist in Richtung Hass und Wut abgebogen und hat die Rechtsextreme AfD gewählt. „Nein, wer AfD wählt, will eine andere Republik, in der die Werte der Toleranz und Vielfalt keinen Platz mehr finden sollen“, kommentiert Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des IAK. Die Zeit ist vorbei, sogenannten Protestwählern „Artenschutz“ zu gewähren und deren politische Entscheidung als „Weckruf an die Demokratie“ zu interpretieren. Die Republik steht auf dem Prüfstand.  Mehr lesen

 
Bild von Anne Frank im Stelenfeld, Berlin-Mitte

Zum 90. Geburtstag von Anne Frank

"Anne Franks Stimme ist und bleibt unüberhörbar"

Zu ihrem 90. Geburtstag gedachten das Internationale Auschwitz Komitee und die Landesvertretung Niedersachsens beim Bund Anne Frank. Die junge Frau wurde 1945 im KZ Bergen-Belsen umgebracht – sie wurde nur 16 Jahren alt. In der Zaunausstellung werden Auszüge aus Anne Franks Tagebuch zitiert. Gegenüber der Open-Air-Ausstellung befindet sich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Zu den Bildimpressionenn der Zaunausstellung: Mehr lesen
Zur Presseerklärung: Mehr lesen

 
Screenshot aus dem Video

„Stimmt gegen den Hass, Stimmt für Europa"

Video vor den Toren von Birkenau: Deutsche und polnische Jugendliche rufen zur Teilnahme an der Europa-Wahl auf

Mit dem Satz „Stimmt gegen den Hass, Stimmt für Europa" haben sich Auszubildende der Volkswagen AG aus Wolfsburg und Kassel gemeinsam mit Azubis von Audi aus Ingolstadt und polnischen Berufsschülern aus Bielsko Biala vom polnischen Oswiecim aus für die Teilnahme an den Europa-Wahlen ausgesprochen. Zwölf Tage hatten die jungen Deutschen und jungen Polen bei einem gemeinsamen Projekt mit dem Internationalen Auschwitz Komitee an Erhaltungsarbeiten in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gearbeitet.
Zum Video: youtube.com 
Weitere Informationen: mehr lesen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der „Gabe der Erinnerung“ (© Bernd Oertwig)

Gabe der Erinnerung

Überlebende ehren Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Aus Anlass des diesjährigen Gedenktages für die Opfer des Holocausts zeichneten die Überlebenden des Holocausts im Internationalen Auschwitz Komitee am 31. Januar 2019 im Schloß Bellevue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der "Gabe der Erinnerung" aus. Die Auszeichnung besteht aus einer kleinen Statue, die dem Buchstaben "B" in der Auschwitz-Aufschrift "ARBEIT MACHT FREI" nachempfunden ist. Die Häftlinge hatten damals bei der Anfertigung des Schildes den Buchstaben "B" heimlich auf den Kopf gestellt, um ihren Widerstand und ihre menschliche Würde zu dokumentieren. Zu den Eindrücken von der Verleihung im Schloß Bellevue

 
Alexander Van der Bellen erhält von IAK-Präsident Roman Kent die "Gabe der Erinnerung" © Peter Lechner/HBF

"B" an den österreichischen Bundespräsident verliehen

„Alexander Van der Bellen ist für uns ein Hoffnungsträger“

Am 30. Januar 2018 verlieh das IAK die "Gabe der Erinnerung" an den österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. IAK-Präsident Roman Kent (New York), Marian Turski (Vizepräsident) und weitere Auschwitz-Überlebende aus Österreich, Ungarn und der Tschechischen Republik übergaben die Statue in der Wiener Hofburg. Marian Turski hob hervor, dass sich Alexander Van der Bellen nicht dem Hass des Antisemitismus und des Rassismus beuge, "egal, ob es alte oder neue Nazis sind, Rechtsextremisten oder Rechtspopulisten, die mit dem Feuer spielen." Van der Bellen sagte in seiner Rede: "Mit dem Internationalen Auschwitz Komitee verbindet mich die tiefe Überzeugung, dass wir den jungen Generationen – mit dem Wissen um die Vergangenheit – auch Eigenschaften wie Gerechtigkeit und Vernunft vermitteln müssen."  Mehr lesen
Direkt zur Rede des Bundespräsidenten  Mehr lesen

Das B in Oswiecim (© Jérôme Déodat)

Das "B" steht in Oswiecim

Vor den Toren der Vernichtung – Auschwitz-Birkenau

Seit dem 7. November steht das "B", die 5,2 Tonnen schwere Skulptur des Internationalen Auschwitz Komitees, vor den Toren von Auschwitz-Birkenau. Die Skulptur war 2013 von Auszubildenden der Volkswagen AG in Hannover gefertigt worden und geht auf einen Entwurf der französischen Künstlerin Michèle Déodat zurück. Auf der Skulptur haben die Überlebenden von Auschwitz ihre entscheidende Botschaft platziert, die ihnen im Rückblick auf ihre Erfahrungen am wichtigsten erscheint: "Remember: Wenn Unrecht geschieht, wenn Menschen diskriminiert und verfolgt werden, bleibt nicht gleichgültig. Gleichgültigkeit tötet." Bis zum 6. November erinnerte das "B" während der documenta 14 in Kassel an diese Botschaft. Die nächste Station der Skulptur wird Krakau sein. Mehr lesen

 
Roman Kent, President of the International Auschwitz Committee © Boris Buchholz

Roman Kent, Auschwitz-Überlebender und IAK-Präsident

Verfolgung von Naziverbrechen – eine unmißverständliche Warnung

Eine Verjährung für die ungeheuren Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit – das darf es niemals geben. Jeder Beteiligte muss zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Täter darf davonkommen. Auch wer sich jahrelang vor der Justiz verstecken konnte, soll nie die Gewissheit haben, bis zum Ende des Lebens unbehelligt und unerkannt zu bleiben. 
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Teilnehmer der Pressekonferenz Januar 2009

Im Wortlaut: Das Vermächtnis der Überlebenden

Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen

25. Januar 2009: Überlebende der deutschen Konzentrationslager beschließen 2009 als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin das "Vermächtnis der Überlebenden". Wir dokumentieren das Zeitdokument im Wortlaut:  Mehr Lesen