IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Aktuell

Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsident des IAK ist Roman Kent, der nach dem Holocaust in die USA emigrierte.

 
Die Namen der Häftlinge des ersten Transport: Bei der Gedenkfeier in Berlin wurde die Liste der Namen auf dem Steinplatz ausgelegt. © Dariusz Pawlos

80. Jahrestag des ersten Transportes nach Auschwitz

Wenn es ihnen möglich war, haben sie Widerstand geleistet

Die ersten Häftlinge von Auschwitz waren lauter polnische Widerstandskämpfer, zumeist junge Männer. Sie alle hatten sich im Krieg gewähnt. Sie wollten sich den Deutschen nicht einfach ergeben, im Gegenteil, sie wollten den Kampf. Sie kamen nach Auschwitz. Wenn es ihnen möglich war, haben sie Widerstand geleistet. Viele hatten dazu die Kraft nicht mehr. Was würden Sie heute von uns verlangen? Mut, Widerstand, sich gegen die neuen Rechten, die neuen Faschisten und Rassisten, die so nicht genannt werden wollen, entgegen zu stellen und für die Demokratie einzustehen. Nicht nur vorher, jetzt, später, eben immer. Mehr lesen

 
Kazimierz Albin erhielt die Häftlingsnummer 118 – er floh aus Auschwitz und schloss sich dem Untergrund an (© Boris Buchholz)

Im ersten Transport: Kazimierz Albin

"Schlimmer, kann es nicht werden“, dachte Kazimierz Albin. Doch er irrte – er war einer der ersten Häftlinge in Auschwitz

Nach der Besetzung Polens durch die Deutschen wollte sich Kazimierz Albin der polnischen Armee in Frankreich anschließen. Doch er wurde erwischt: Er wurde als einer der ersten Häftlinge nach Auschwitz gebracht, seine Häftlingsnummer war die 118. Einen anderen Weg aus Auschwitz als durch den Schornstein, werde es für die Inhaftierten nicht geben, hatte ihnen der Hauptsturmscharführer Fritsch am ersten Tag gesagt. Doch nach fast drei Jahren entkam Kazimierz Albin der Tötungsmaschinerie und floh in den Untergrund: "Ich habe meinen 18., 19. und 20. Geburtstag in Auschwitz erlebt. Das reichte." Mehr lesen

Jerzy Bogusz

Im ersten Transport: Jerzy Bogusz

Wer fiel, wer strauchelte, wer irgendeine Schwäche zeigte, der wurde erbarmungslos erschlagen

Als der Zug anhielt, konnte er mit dem Namen "Auschwitz" nichts anfangen. Draußen warteten Männer in blau-weißen Anzügen: „Zuerst glaubten wir, es seien Matrosen.“ Dann schlugen sie auf die neuen Häftlinge ein. "Es war die schlimmste Zeitspanne meines Lebens", erinnert er sich. 1942 wurde er aus Auschwitz "entlassen", er sollte für die Gestapo spionieren. Er entkam seinen Häschern und schloss sich einer Partisanengruppe an. Mehr lesen

 
Die Namen der Häftlinge des 1. Transport wurden auf dem Platz ausgelegt. (© Dariusz Pawlos)

Erster Transport: Gedenken in Berlin

Erinnerung daran, in welchem Inferno Rassismus und Antisemitismus enden können

Am 14. Juni 2020 gedachten weltweit Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau ihrer polnischen Mithäftlinge des 1. Transportes, der am 14. Juni 1940 das entstehende Konzentrationslager Auschwitz erreichte. In Berlin fand die zentrale Gedenkveranstaltung auf dem Steinplatz nahe des Bahnhof Zoos statt. Als Ehrengäste nahmen der Botschafter der Republik Polen, Andrzej Przyblebski, der brandenburgische Staatsssekretär Jobst-Hinrich Ubbelohde und Agnieszka Stefanko vom Auschwitz-Gedenkprojekt der Volkswagen Motor Polska teil. Christoph Heubner vom IAK schloss mit den Worten: "Gerade in der gegenwärtigen Situation erinnert das Gedenken an diesen Tag, diesen Ort und diese Menschen auch daran, in welchem Inferno Rassismus und Antisemitismus enden können." Mehr lesen

Gedenken in Wien (© Andreas Neiß)

Erster Transport: Gedenken in Wien

"Die Schicksale dieser ersten Häftlingsgruppe sollen uns heute Signal und Warnung sein."

"Die Schicksale dieser ersten Häftlingsgruppe sollen uns heute Signal und Warnung sein. Um den Anfängen wehren zu können, muss man sie zuerst erkennen", sagte bei der Gedenkfeier in Wien Hannah Lessing, Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus. Während der Veranstaltung legten Vertreter verschiedener Verbände und Bürger einen Kranz am Mahnmal gegen Gewalt und Faschismus nieder. Mit den Feierlichkeiten in Wien und Berlin wurde generationen- und länderübergreifend den ersten Auschwitz-Häftlingen gedacht, die der Welt so viele Einblicke in die Mechanismen von Hass, Rassismus und Massenmord vermittelt und vor ihnen gewarnt haben. Mehr lesen

 
Karl Lehmann und Christoph Heubner ehren den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, der am 2. Juni 2019 von einem Rechtsextremen ermordet wurde (Foto: Michele Deodat)

Gedenken an Walter Lübcke

Pfingsmontag benannte das IAK eine Berliner Straße nach dem ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten

Am Pfingstmontag wurde die Sigismund-Straße in Berlin-Tiergarten zur Walter-Lübcke-Straße: Das Internationale Auschwitz Komitee gedachte damit dem von Rechtsextremisten ermordeten Kasseler Regirungspräsidenten. Am 2. Juni 2020 jährte sich der Mord zum ersten Mal. Mehr lesen

Eva Fahidi in Berlin © Boris Buchholz

Aktuelle Statements von Holocaust-Überlebenden

"Ich empfehle zu probieren, wie man in Holzschuhen läuft, barfuß … Nach zehn Minuten ist der Fuß voll mit blutenden Wunden und Blasen"

Eva Pusztai-Bélané geb. Fahidi, Überlebende von Auschwitz und des Zwangsarbeiterlagers Münchmühle bei Allendorf, erinnert sich an ihre Befreiung: "Den glücklichen Schwindel der Freiheit – den Taumel des Glückes – kann man nie vergessen. Ein Leben alleine ist nicht genug um davor zu mahnen, dass der Holocaust nie mehr vorkommen darf, dass ein Mensch den anderen verachtet oder unterdrückt, hasst, quält. Die Mahnungen vor Antisemitismus und Rassismus müssen weitergehen!“ Mehr lesen

 
Münchener Dokumentarfilmfestival

Eröffnung Münchener Dokumentarfilmfestival

Eva Fahidi, Auschwitz-Überlebende aus Budapest, in "Die Euphorie des Seins"

Für Auschwitz-Überlebende ist die Auswahl des Eröffnungsfilms des weltweit renommierte Münchener Dokumentarfilmfestival eine berührende Geste: Das Festival präsentiert den bereits mehrfach ausgezeichneten ungarischen Film "The Euphoria of Being" der ungarischen Regisseurin Réka Szabó, der die tänzerische Begegnung zwischen der Auschwitz-Überlebenden Eva Fahidi und ihrem jungen alter ego, der Tänzerin Emese Cuhorka schildert: Die schmerzhaften Erfahrungen und die schwarzen Erinnerungen der Auschwitz-Überlebenden, deren Aussprechen in diesem Film immer wieder durch die Zartheit des Tanzes und die Bewegung dieser beiden Menschen ermöglicht und gelindert wird – ein großer Film und ein tiefer Einblick in die Kreativität des Menschen und die Hoffnung, die aller Kunst innewohnt.
Zur Meldung: Mehr lesen
Zum Festival: dokfest-muenchen.de

Igor Levit, 2020 © Boris Buchholz

29. April: Hauskonzert von Igor Levit

Eine Botschaft an die Überlebenden: Dank des Pianisten an die Zeitzeugen

Seit dem 12. März bestärkt der Pianist Igor Levit mit seinen mittlerweile weithin bekannten Hauskonzerten im abendlichen streaming weltweit Menschen in Zeiten der Corona-Einsamkeiten. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee hat sich Igor Levit jetzt zu einer besonderen Geste der Solidarität und Ermutigung entschlossen. Sein Hauskonzert am Mittwoch, dem 29. April, dem 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers Dachau, widmete Igor Levit allen Überlebenden der deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager, um ihnen für ihre jahrzehntelange pädagogische Arbeit als Zeitzeugen und für ihre Verteidigung der Demokratie angesichts des zunehmenden rechtsextremen und antisemitischen Hasses zu danken. Mehr lesen

 
Janek Mandelbaum, Berlin 2015 © Boris Buchholz

Aktuelle Statements von Holocaust-Überlebenden: "One thing I would say today"

"Glauben Sie nicht, dass Sie zu intelligent oder zu modern oder zu hochentwickelt sind, um das Undenkbare zu tun"

Janek Mandelbaum, geboren 1927, Häftling im Auschwitz-Nebenlager Blechhammer, Nummer 16013 im KZ Gross-Rosen, Überlebender weiterer Konzentrationslager, lebt heute in Naples, Florida, USA:

28. April 2020: "Wenn ich auf den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust zurückblicke, frage ich mich immer wieder, wie es möglich war, dass sich eine hochentwickelte Gesellschaft moderner, intelligenter Menschen hypnotisieren ließ, um die barbarischsten Gräueltaten der Menschheitsgeschichte zu begehen. So sehr wir auch den Holocaust studiert haben, bleibt mir diese Frage immer noch ein Rätsel. Wenn es eines gibt, was ich der jungen Generation heute sagen würde, dann dies: Glauben Sie nicht, dass Sie zu intelligent oder zu modern oder zu hochentwickelt sind, um das Undenkbare zu tun. Diese Möglichkeit liegt in uns allen, und wir müssen uns durch Erziehung und Handeln ständig davor schützen.“

 
Das Elfte gebot © Karl Lehmann

75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Marian Turski sprach über das elfte Gebot: Seine Rede wurde weltweit gehört

Etwa 200 Auschwitz-Überlebende waren zur Gedenkveranstaltung des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz in die Gedenkstätte gekommen: Ihre Stimmen sollten an diesem Tag im Mittelpunkt stehen. Präsidenten, Premierminister und gekrönte Häupter aus vielen Ländern hatten sich versammelt, um den Ermordeten und den Überlebenden ihre Ehre zu erweisen.

Für die Überlebenden sprachen Bat-Sheva Dagan aus Israel, Elsa Baker aus Großbritannien und Stanislaw Zalewski aus Polen. Sie alle erinnerten an die Verfolgung und das Leid der jüdischen Familien, der Sinti und Roma, der polnischen Häftlinge und aller anderen Menschen, die in Auschwitz gequält und ermordet wurden. Sie beschrieben aber auch die gegenwärtigen Herausforderungen durch den weltweit ansteigenden antisemitischen und rechtsextremen Hass.

Marian Turski, jüdisch-polnischer Auschwitz-Überlebender aus Warschau und Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, widmete seine Worte der Generation seiner Enkelkinder und allen jungen Menschen: In seiner berührenden und weltweit zitierten Rede beschrieb er den Weg, der nach Auschwitz geführt hatte und schloss mit dem "elften" Gebot, das von Roman Kent, dem Präsidenten des IAK, formuliert wurde: "Seid nicht gleichgültig!"

Die Rede Marian Turskis im Worlaut: Mehr lesen

 
Angela Orosz-Richt / Foto: Eva Oertwig/IAK

Zentrale Gedenkfeier des IAK in Berlin

In Auschwitz geboren: Angela Orosz-Richt mahnte, entschieden gegen Antisemitismus vorzugehen

Um den 21. Dezember 1944 wurde Angela Orosz-Richt in die Welt von Auschwitz hineingeboren. Das Schicksal der Kinder, die im Lager geboren wurden, war das zentrale Thema bei der Gedenkveranstaltung des Internationalen Auschwitz Komitees im Berliner Hotel Maritim, die am 23. Januar 2020 unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit stattfand. Gewidmet war die Veranstaltung den Stimmen der Überlebenden und der aktuellen Auseinandersetzung mit Antisemitismus und rechtsextremem Hass. Mehr lesen

Igor Levit © Boris Buchholz

75. Jahrestag der Befreiung

IAK ehrt Pianist Igor Levit mit der "Gabe der Erinnerung"

"Ich habe keine Angst, ich bin wütend", erklärte der Pianist Igor Levit bei seiner Dankesrede nach der Verleihung der Skulptur "B". Wie könne es dieses Land zulassen, dass Politiker durch den Druck von Neonazis zum Rücktritt gezwungen werden, fragte er. Mehr lesen

75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Die Aktivitäten des IAK im Überblick

  • 12. Januar 2020: Ehrung von Pianist Igor Levit mit der "Gabe der Erinnerung": Mehr lesen
  • 16. Januar 2020: Präsentation der Website "Searching for Traces – the forgotten sub camps of Auschwitz": Mehr lesen
  • 19. Januar 2020: Die Auschwitz-Überlebende Éva Fahidi spricht bei der Eröffnung der neuen Dauerausstellung im Haus der Wannsee-Konferenz: Mehr lesen
  • 21. Januar 2020: Die Stadt Wolfsburg lädt in Kooperation mit dem IAK zum künstlerischen Abend des Gedenkens zum Holocaust-Gedenktag: Mehr lesen
  • 22. Januar 2020: Der Auschwitz-Überlebende und IAK-Vizepräsident Marian Turski ist Hauptredner bei einer Gedenkzeremonie der UNESCO in Paris. Mehr lesen
  • 22. Januar 2020: Enthüllung der Zaunausstellung an der Niesersächsischen Landesvertretung in Berlin, gegenüber dem Holocaust-Mahnmal. Eva Fahidi erinnert an ihre elfjährige Schwester Gilike und Roman Kent erinnert mit seinem 11. Gebot an die Gegenwart des Antisemitismus und des rechtsextremen Hasses
  • 23. Januar 2020: Zentrale Gedenkveranstaltung in Berlin: "Geboren in Auschwitz": Mehr lesen
  • 27. Januar 2020: IAK-Vizepräsident Marian Turski spricht bei Gedenkfeier in Auschwitz-Birkenau
  • 27. Januar 2020: Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Geboren in Auschwitz“: Mehr lesen
  • 2. Februar 2020: Die jüdische Gemeinde Freiburg lädt ein: "#WeRemember: 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee": Mehr lesen
  • 5. Februar 2020: Christoph Heubner liest in Kassel aus seinem Buch "Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen": Mehr lesen
  • 6. Februar 2020: In Detmold findet die Veranstaltung "Lesung und Begegnung – 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz" statt: Mehr lesen

Alle Aktivitäten des Internationalen Auschwitz Komitees im Überblick: Mehr lesen

 
 
 
Gerhard Steidl © Bernd Oertwig

"Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen"

Gerhard Steidl: "Ich wollte dieses Buch verlegen, weil die Texte wichtig sind."

Am 12. Dezember war die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin-Mitte gut besucht: Der Steidl Verlag, die Landesvertretung und das Internationale Auschwitz-Komitee stellten das neue Buch von Christoph Heubner „Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen“ vor. Mehr lesen

Schweigekundgebung © SCHROEWIG/Jörg Heiderich

Schweigekundgebung in Berlin

Jugendliche demonstrieren gegen die tödlichen Schüsse in Halle

VW-Auszubildende aus Kassel, Wolfsburg und Ingolstadt sowie Schüler aus dem polnischen Bielsko-Biała demonstrieren vor dem Holocaust-Mahnmal in Berlin gegen die tödlichen Schüsse in Halle. Die Jugendlichen, die sich mit Protest-Plakaten vor das Holocaust-Mahnmal stellten, hatten zuvor in der Gedenkstätte Auschwitz gearbeitet: Mehr lesen

 

Gedenken an den Überfall auf Polen

Deutsche und polnische Jugendliche sind sich einig: „Wir wollen es besser machen.“

Zusammen mit den Bürgern Oswiecims gedachten Jugendliche aus Wolfsburg, Emden, Osnabrück und Bielsko Biala am 1. September der Toten und der Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Die polnischen Jugendlichen berichteten den deutschen davon, wie zerstörerisch der Krieg angelegt war und wie furchtbar er in jede Familie in Polen eingegriffen hat. Die Jugendlichen aus beiden Ländern waren sich einig: „Wir wollen es besser machen.“  Mehr lesen

Zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

„Wer AfD wählt, will eine andere Republik“

Holocaust-Überlebende sind bestürzt: Jeder fünfte Bürger ist in Richtung Hass und Wut abgebogen und hat die Rechtsextreme AfD gewählt. „Nein, wer AfD wählt, will eine andere Republik, in der die Werte der Toleranz und Vielfalt keinen Platz mehr finden sollen“, kommentiert Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des IAK. Die Zeit ist vorbei, sogenannten Protestwählern „Artenschutz“ zu gewähren und deren politische Entscheidung als „Weckruf an die Demokratie“ zu interpretieren. Die Republik steht auf dem Prüfstand.  Mehr lesen

 
Bild von Anne Frank im Stelenfeld, Berlin-Mitte

Zum 90. Geburtstag von Anne Frank

"Anne Franks Stimme ist und bleibt unüberhörbar"

Zu ihrem 90. Geburtstag gedachten das Internationale Auschwitz Komitee und die Landesvertretung Niedersachsens beim Bund Anne Frank. Die junge Frau wurde 1945 im KZ Bergen-Belsen umgebracht – sie wurde nur 16 Jahren alt. In der Zaunausstellung werden Auszüge aus Anne Franks Tagebuch zitiert. Gegenüber der Open-Air-Ausstellung befindet sich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Zu den Bildimpressionenn der Zaunausstellung: Mehr lesen
Zur Presseerklärung: Mehr lesen

 
Roman Kent, President of the International Auschwitz Committee © Boris Buchholz

Roman Kent, Auschwitz-Überlebender und IAK-Präsident

Verfolgung von Naziverbrechen – eine unmißverständliche Warnung

Eine Verjährung für die ungeheuren Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit – das darf es niemals geben. Jeder Beteiligte muss zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Täter darf davonkommen. Auch wer sich jahrelang vor der Justiz verstecken konnte, soll nie die Gewissheit haben, bis zum Ende des Lebens unbehelligt und unerkannt zu bleiben. 
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Teilnehmer der Pressekonferenz Januar 2009

Im Wortlaut: Das Vermächtnis der Überlebenden

Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen

25. Januar 2009: Überlebende der deutschen Konzentrationslager beschließen 2009 als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin das "Vermächtnis der Überlebenden". Wir dokumentieren das Zeitdokument im Wortlaut:  Mehr Lesen