IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Aktuell

Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsdient des IAK ist Roman Kent, der nach dem Holocaust in die USA emigrierte.

 
Schweigekundgebung © SCHROEWIG/Jörg Heiderich

Schweigekundgebung in Berlin

Jugendliche demonstrieren gegen die tödlichen Schüsse in Halle

Jugendliche VW-Auszubildende aus Kassel, Wolfsburg und Ingolstadt sowie Schüler aus dem polnischen Bielsko-Biała demonstrieren vor dem Holocaust-Mahnmal in Berlin gegen die tödlichen Schüsse in Halle. Eine Frau und ein Mann sind in der Nähe der Synagoge in Halle erschossen worden. Zwei Menschen erlitten Schussverletzungen und liegen im Krankenhaus. An diesem Mittwoch feiern die Juden in aller Welt Jom Kippur, den höchsten jüdischen Feiertag. Die Jugendlichen, die sich mit Protest-Plakaten vor das Holocaust-Mahnmal stellten, nehmen eine Maßnahme des Internationalen Auschwitz Komitees in Zusammenarbeit mit VW teil und hatten zuvor in der Gedenkstätte Auschwitz gearbeitet: Mehr lesen

 

Gedenken an den Überfall auf Polen

Deutsche und polnische Jugendliche sind sich einig: „Wir wollen es besser machen.“

Zusammen mit den Bürgern Oswiecims gedachten Jugendliche aus Wolfsburg, Emden, Osnabrück und Bielsko Biala am 1. September der Toten und der Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Die polnischen Jugendlichen berichteten den deutschen davon, wie zerstörerisch der Krieg angelegt war und wie furchtbar er in jede Familie in Polen eingegriffen hat. Die Jugendlichen aus beiden Ländern waren sich einig: „Wir wollen es besser machen.“  Mehr lesen

Zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

„Wer AfD wählt, will eine andere Republik“

Holocaust-Überlebende sind bestürzt: Jeder fünfte Bürger ist in Richtung Hass und Wut abgebogen und hat die Rechtsextreme AfD gewählt. „Nein, wer AfD wählt, will eine andere Republik, in der die Werte der Toleranz und Vielfalt keinen Platz mehr finden sollen“, kommentiert Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des IAK. Die Zeit ist vorbei, sogenannten Protestwählern „Artenschutz“ zu gewähren und deren politische Entscheidung als „Weckruf an die Demokratie“ zu interpretieren. Die Republik steht auf dem Prüfstand.  Mehr lesen

 
Bild von Anne Frank im Stelenfeld, Berlin-Mitte

Zum 90. Geburtstag von Anne Frank

"Anne Franks Stimme ist und bleibt unüberhörbar"

Zu ihrem 90. Geburtstag gedachten das Internationale Auschwitz Komitee und die Landesvertretung Niedersachsens beim Bund Anne Frank. Die junge Frau wurde 1945 im KZ Bergen-Belsen umgebracht – sie wurde nur 16 Jahren alt. In der Zaunausstellung werden Auszüge aus Anne Franks Tagebuch zitiert. Gegenüber der Open-Air-Ausstellung befindet sich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Zu den Bildimpressionenn der Zaunausstellung: Mehr lesen
Zur Presseerklärung: Mehr lesen

 
Screenshot aus dem Video

„Stimmt gegen den Hass, Stimmt für Europa"

Video vor den Toren von Birkenau: Deutsche und polnische Jugendliche rufen zur Teilnahme an der Europa-Wahl auf

Mit dem Satz „Stimmt gegen den Hass, Stimmt für Europa" haben sich Auszubildende der Volkswagen AG aus Wolfsburg und Kassel gemeinsam mit Azubis von Audi aus Ingolstadt und polnischen Berufsschülern aus Bielsko Biala vom polnischen Oswiecim aus für die Teilnahme an den Europa-Wahlen ausgesprochen. Zwölf Tage hatten die jungen Deutschen und jungen Polen bei einem gemeinsamen Projekt mit dem Internationalen Auschwitz Komitee an Erhaltungsarbeiten in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gearbeitet.
Zum Video: youtube.com 
Weitere Informationen: mehr lesen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der „Gabe der Erinnerung“ (© Bernd Oertwig)

Gabe der Erinnerung

Überlebende ehren Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Aus Anlass des diesjährigen Gedenktages für die Opfer des Holocausts zeichneten die Überlebenden des Holocausts im Internationalen Auschwitz Komitee am 31. Januar 2019 im Schloß Bellevue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der "Gabe der Erinnerung" aus. Die Auszeichnung besteht aus einer kleinen Statue, die dem Buchstaben "B" in der Auschwitz-Aufschrift "ARBEIT MACHT FREI" nachempfunden ist. Die Häftlinge hatten damals bei der Anfertigung des Schildes den Buchstaben "B" heimlich auf den Kopf gestellt, um ihren Widerstand und ihre menschliche Würde zu dokumentieren. Zu den Eindrücken von der Verleihung im Schloß Bellevue

 
Marian Turski © Boris Buchholz

Internationaler Holocaust-Gedenktag

IAK-Vizepräsident Marian Turski spricht bei zentraler UN-Veranstaltung

Am Montag, dem 28. Januar 2019, wird Marian Turski, der polnische Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees und Auschwitz-Überlebende, bei der zentralen Gedenkveranstaltung der Vereinten Nationen in New York sprechen. Mit Turskis Rede wird die traditionell starke Verbindung zwischen dem Internationalen Auschwitz Komitee und den Vereinten Nationen weiter entwickelt: Turski hatte schon den ehemaligen Generalsekretär Ban Ki-moon bei seinem Aufenthalt in der Gedenkstätte begleitet.  Mehr lesen

Antonio Guterres © UN

Internationaler Holocaust-Gedenktag

UN-Generalsekretär Guterres: Hass gegen Juden endet nicht bei den Juden

Anläßlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocausts hat sich der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres mit einer Videobotschaft an die Welt gewandt. Antisemitismus sei weltweit ein großes Problem und sogar im Zunehmen begriffen. Und er erinnerte an den Satz des britischen Rabbiners Jonathan Sacks "Hass, der mit den Juden beginnt, endet niemals bei den Juden". Guterres forderte die Welt auf, zusammenzustehen und alten und neuen Antisemitismus zu bekämpfen.  Mehr lesen

 
Einladung zur Ausstellung "Zwei Leben. Auschwitz und danach."

74. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Ausstellung "Zwei Leben. Auschwitz und danach. Two Lives. Auschwitz and after."

In Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz zeigt das Internationale Auschwitz Komitee die Ausstellung "Zwei Leben. Auschwitz und danach." Wie leben nach Auschwitz? Wie leben mit den Erinnerungen an die Ermordeten, ihre Stimmen und ihre Worte? Wie leben mit den Erinnerungen an die Mörder? Eva Fahidi, Auschwitz-Überlebende aus Budapest, und Zofia Posmysz, polnische Überlebende von Auschwitz, berichten in der Ausstellung von ihrem Umgang mit ihren Erlebnissen. Auszubildende der Volkswagen AG erzählen über ihre Begegnungen mit Überlebenden und ihr Engagement in der Gedenkstätte Auschwitz.  Mehr lesen

Aus der Einladung zum "Künstlerischen Abend des Gedenkens"

74. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Künstlerischer Abend des Gedenkens in der sächsischen Landesvertretung

Im ersten Teil des Abends sprechen Teilnehmer der Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages, die zum Holocaust-Gedenktag in Berlin statt­findet, mit Hans-Henner Becker (Deutscher Bundestag) und Christoph Heubner (Internationales Auschwitz Komitee). Im Anschluss kommt es zu einer Premiere: Die szenische Lesung „Ein Stück Wiese am Wald" von Christoph Heubner wird erstmalig in Berlin aufgeführt. Zum Inhalt: Auschwitz-Birkenau im Sommer 1944: Auf einer Wiese in einem Waldstück warten jüdische Familien aus Ungarn. Sie wissen nicht, worauf sie warten. Was jetzt hier geschehen wird, entzieht sich auch ihrer Vorstellungskraft. Es lesen Heide Simon und Hans-Jürgen Schatz.  Mehr lesen

 
Alexander Van der Bellen erhält von IAK-Präsident Roman Kent die "Gabe der Erinnerung" © Peter Lechner/HBF

"B" an den österreichischen Bundespräsident verliehen

„Alexander Van der Bellen ist für uns ein Hoffnungsträger“

Am 30. Januar 2018 verlieh das IAK die "Gabe der Erinnerung" an den österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. IAK-Präsident Roman Kent (New York), Marian Turski (Vizepräsident) und weitere Auschwitz-Überlebende aus Österreich, Ungarn und der Tschechischen Republik übergaben die Statue in der Wiener Hofburg. Marian Turski hob hervor, dass sich Alexander Van der Bellen nicht dem Hass des Antisemitismus und des Rassismus beuge, "egal, ob es alte oder neue Nazis sind, Rechtsextremisten oder Rechtspopulisten, die mit dem Feuer spielen." Van der Bellen sagte in seiner Rede: "Mit dem Internationalen Auschwitz Komitee verbindet mich die tiefe Überzeugung, dass wir den jungen Generationen – mit dem Wissen um die Vergangenheit – auch Eigenschaften wie Gerechtigkeit und Vernunft vermitteln müssen."  Mehr lesen
Direkt zur Rede des Bundespräsidenten  Mehr lesen

Das B in Oswiecim (© Jérôme Déodat)

Das "B" steht in Oswiecim

Vor den Toren der Vernichtung – Auschwitz-Birkenau

Seit dem 7. November steht das "B", die 5,2 Tonnen schwere Skulptur des Internationalen Auschwitz Komitees, vor den Toren von Auschwitz-Birkenau. Die Skulptur war 2013 von Auszubildenden der Volkswagen AG in Hannover gefertigt worden und geht auf einen Entwurf der französischen Künstlerin Michèle Déodat zurück. Auf der Skulptur haben die Überlebenden von Auschwitz ihre entscheidende Botschaft platziert, die ihnen im Rückblick auf ihre Erfahrungen am wichtigsten erscheint: "Remember: Wenn Unrecht geschieht, wenn Menschen diskriminiert und verfolgt werden, bleibt nicht gleichgültig. Gleichgültigkeit tötet." Bis zum 6. November erinnerte das "B" während der documenta 14 in Kassel an diese Botschaft. Die nächste Station der Skulptur wird Krakau sein. Mehr lesen

 
Roman Kent, President of the International Auschwitz Committee © Boris Buchholz

Roman Kent, Auschwitz-Überlebender und IAK-Präsident

Verfolgung von Naziverbrechen – eine unmißverständliche Warnung

Eine Verjährung für die ungeheuren Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit – das darf es niemals geben. Jeder Beteiligte muss zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Täter darf davonkommen. Auch wer sich jahrelang vor der Justiz verstecken konnte, soll nie die Gewissheit haben, bis zum Ende des Lebens unbehelligt und unerkannt zu bleiben. 
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Teilnehmer der Pressekonferenz Januar 2009

Im Wortlaut: Das Vermächtnis der Überlebenden

Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen

25. Januar 2009: Überlebende der deutschen Konzentrationslager beschließen 2009 als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin das "Vermächtnis der Überlebenden". Wir dokumentieren das Zeitdokument im Wortlaut:  Mehr Lesen