IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Aktuell

Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsdient des IAK ist Roman Kent, der nach dem Holocaust in die USA emigrierte.

 
 
Screenshot aus dem Video

„Stimmt gegen den Hass, Stimmt für Europa"

Video vor den Toren von Birkenau: Deutsche und polnische Jugendliche rufen zur Teilnahme an der Europa-Wahl auf

Mit dem Satz „Stimmt gegen den Hass, Stimmt für Europa" haben sich Auszubildende der Volkswagen AG aus Wolfsburg und Kassel gemeinsam mit Azubis von Audi aus Ingolstadt und polnischen Berufsschülern aus Bielsko Biala vom polnischen Oswiecim aus für die Teilnahme an den Europa-Wahlen ausgesprochen. Zwölf Tage hatten die jungen Deutschen und jungen Polen bei einem gemeinsamen Projekt mit dem Internationalen Auschwitz Komitee an Erhaltungsarbeiten in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gearbeitet.
Zum Video: youtube.com 
Weitere Informationen: mehr lesen

Europa-Fahne

Brief an die jungen Leute Europas

Die Jugend darf die EU-Wahlen nicht verschlafen

Auschwitz-Überlebende im Internationalen Auschwitz Komitee wenden sich heute am 8. Mai mit einem Brief an die jungen Leute Europas, die kommende Europa-Wahl nicht aus ihrer Welt auszublenden, sondern ihre Verantwortung wahrzunehmen und unbedingt an der Europa-Wahl teilzunehmen. Sie bitten sie, ihre Stimmen gegen all die Parteien abzugeben, die als rechtspopulistische und rechtsextreme Sammlungsbewegungen Europa mit altbekannten und giftigen Strategien des Hasses und der Ausgrenzung kontaminieren und zerstören wollen. Zum Brief an die jungen Leute Europas

 
B an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (© Bernd Oertwig)

Gabe der Erinnerung

Überlebende ehren Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Aus Anlass des diesjährigen Gedenktages für die Opfer des Holocausts zeichneten die Überlebenden des Holocausts im Internationalen Auschwitz Komitee am 31. Januar 2019 im Schloß Bellevue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der "Gabe der Erinnerung" aus. Die Auszeichnung besteht aus einer kleinen Statue, die dem Buchstaben "B" in der Auschwitz-Aufschrift "ARBEIT MACHT FREI" nachempfunden ist. Die Häftlinge hatten damals bei der Anfertigung des Schildes den Buchstaben "B" heimlich auf den Kopf gestellt, um ihren Widerstand und ihre menschliche Würde zu dokumentieren. Zu den Eindrücken von der Verleihung im Schloß Bellevue

 
Marian Turski © Boris Buchholz

Internationaler Holocaust-Gedenktag

IAK-Vizepräsident Marian Turski spricht bei zentraler UN-Veranstaltung

Am Montag, dem 28. Januar 2019, wird Marian Turski, der polnische Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees und Auschwitz-Überlebende, bei der zentralen Gedenkveranstaltung der Vereinten Nationen in New York sprechen. Mit Turskis Rede wird die traditionell starke Verbindung zwischen dem Internationalen Auschwitz Komitee und den Vereinten Nationen weiter entwickelt: Turski hatte schon den ehemaligen Generalsekretär Ban Ki-moon bei seinem Aufenthalt in der Gedenkstätte begleitet.  Mehr lesen

Antonio Guterres © UN

Internationaler Holocaust-Gedenktag

UN-Generalsekretär Guterres: Hass gegen Juden endet nicht bei den Juden

Anläßlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocausts hat sich der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres mit einer Videobotschaft an die Welt gewandt. Antisemitismus sei weltweit ein großes Problem und sogar im Zunehmen begriffen. Und er erinnerte an den Satz des britischen Rabbiners Jonathan Sacks "Hass, der mit den Juden beginnt, endet niemals bei den Juden". Guterres forderte die Welt auf, zusammenzustehen und alten und neuen Antisemitismus zu bekämpfen.  Mehr lesen

 
Einladung zur Ausstellung "Zwei Leben. Auschwitz und danach."

74. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Ausstellung "Zwei Leben. Auschwitz und danach. Two Lives. Auschwitz and after."

In Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz zeigt das Internationale Auschwitz Komitee die Ausstellung "Zwei Leben. Auschwitz und danach." Wie leben nach Auschwitz? Wie leben mit den Erinnerungen an die Ermordeten, ihre Stimmen und ihre Worte? Wie leben mit den Erinnerungen an die Mörder? Eva Fahidi, Auschwitz-Überlebende aus Budapest, und Zofia Posmysz, polnische Überlebende von Auschwitz, berichten in der Ausstellung von ihrem Umgang mit ihren Erlebnissen. Auszubildende der Volkswagen AG erzählen über ihre Begegnungen mit Überlebenden und ihr Engagement in der Gedenkstätte Auschwitz.  Mehr lesen

Aus der Einladung zum "Künstlerischen Abend des Gedenkens"

74. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Künstlerischer Abend des Gedenkens in der sächsischen Landesvertretung

Im ersten Teil des Abends sprechen Teilnehmer der Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages, die zum Holocaust-Gedenktag in Berlin statt­findet, mit Hans-Henner Becker (Deutscher Bundestag) und Christoph Heubner (Internationales Auschwitz Komitee). Im Anschluss kommt es zu einer Premiere: Die szenische Lesung „Ein Stück Wiese am Wald" von Christoph Heubner wird erstmalig in Berlin aufgeführt. Zum Inhalt: Auschwitz-Birkenau im Sommer 1944: Auf einer Wiese in einem Waldstück warten jüdische Familien aus Ungarn. Sie wissen nicht, worauf sie warten. Was jetzt hier geschehen wird, entzieht sich auch ihrer Vorstellungskraft. Es lesen Heide Simon und Hans-Jürgen Schatz.  Mehr lesen

 
Alexander Van der Bellen erhält von IAK-Präsident Roman Kent die "Gabe der Erinnerung" © Peter Lechner/HBF

"B" an den österreichischen Bundespräsident verliehen

„Alexander Van der Bellen ist für uns ein Hoffnungsträger“

Am 30. Januar 2018 verlieh das IAK die "Gabe der Erinnerung" an den österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. IAK-Präsident Roman Kent (New York), Marian Turski (Vizepräsident) und weitere Auschwitz-Überlebende aus Österreich, Ungarn und der Tschechischen Republik übergaben die Statue in der Wiener Hofburg. Marian Turski hob hervor, dass sich Alexander Van der Bellen nicht dem Hass des Antisemitismus und des Rassismus beuge, "egal, ob es alte oder neue Nazis sind, Rechtsextremisten oder Rechtspopulisten, die mit dem Feuer spielen." Van der Bellen sagte in seiner Rede: "Mit dem Internationalen Auschwitz Komitee verbindet mich die tiefe Überzeugung, dass wir den jungen Generationen – mit dem Wissen um die Vergangenheit – auch Eigenschaften wie Gerechtigkeit und Vernunft vermitteln müssen."  Mehr lesen
Direkt zur Rede des Bundespräsidenten  Mehr lesen

Das B in Oswiecim (© Jérôme Déodat)

Das "B" steht in Oswiecim

Vor den Toren der Vernichtung – Auschwitz-Birkenau

Seit dem 7. November steht das "B", die 5,2 Tonnen schwere Skulptur des Internationalen Auschwitz Komitees, vor den Toren von Auschwitz-Birkenau. Die Skulptur war 2013 von Auszubildenden der Volkswagen AG in Hannover gefertigt worden und geht auf einen Entwurf der französischen Künstlerin Michèle Déodat zurück. Auf der Skulptur haben die Überlebenden von Auschwitz ihre entscheidende Botschaft platziert, die ihnen im Rückblick auf ihre Erfahrungen am wichtigsten erscheint: "Remember: Wenn Unrecht geschieht, wenn Menschen diskriminiert und verfolgt werden, bleibt nicht gleichgültig. Gleichgültigkeit tötet." Bis zum 6. November erinnerte das "B" während der documenta 14 in Kassel an diese Botschaft. Die nächste Station der Skulptur wird Krakau sein. Mehr lesen

 
Roman Kent, President of the International Auschwitz Committee © Boris Buchholz

Roman Kent, Auschwitz-Überlebender und IAK-Präsident

Verfolgung von Naziverbrechen – eine unmißverständliche Warnung

Eine Verjährung für die ungeheuren Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit – das darf es niemals geben. Jeder Beteiligte muss zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Täter darf davonkommen. Auch wer sich jahrelang vor der Justiz verstecken konnte, soll nie die Gewissheit haben, bis zum Ende des Lebens unbehelligt und unerkannt zu bleiben. 
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Teilnehmer der Pressekonferenz Januar 2009

Im Wortlaut: Das Vermächtnis der Überlebenden

Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen

25. Januar 2009: Überlebende der deutschen Konzentrationslager beschließen 2009 als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin das "Vermächtnis der Überlebenden". Wir dokumentieren das Zeitdokument im Wortlaut:  Mehr Lesen