IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsident des IAK ist der Auschwitz-Überlebende Marian Turski, Warschau.

 
Russland 5. Mai 2022, Probe für die Militärparade am Tag des Sieges in Wladiwostok. Bild: Yuri Smityuk/IMAGO/ITAR-TASS
Russland 5. Mai 2022, Probe für die Militärparade am Tag des Sieges in Wladiwostok. Bild: Yuri Smityuk/IMAGO/ITAR-TASS 

9.5.2022

8. und 9. Mai: Tage des Gedenkens und der Erinnerung an das Ende des 2. Weltkrieges

Auschwitz-Überlebende gedenken gerade an diesem 9. Mai 2022 aller russischen, ukrainischen und weißrussischen Soldaten aus den Reihen der Roten Armee, die sie in Auschwitz befreit und ins Leben zurückgeführt haben.

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Prof. Felix Kolmer, tschechisch-jüdischer Auschwitz-Überlebender und tschechischer Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees. Bild: memoryofnations.eu, IAK Berlin
Prof. Felix Kolmer, tschechisch-jüdischer Auschwitz-Überlebender und tschechischer Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees. Bild: memoryofnations.eu, IAK Berlin 

3.5.2022

Prof. Felix Kolmer, Auschwitz-Überlebender und tschechischer Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees wird 100

Im jüdischen Altersheim Hagibor in Prag vollendet heute der tschechisch-jüdische Auschwitz-Überlebende und tschechische Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees Prof. Felix Kolmer sein 100. Lebensjahr.

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28. April 2022, Jerusalem, Israel: Präsident Isaac Herzog und seine Frau Michal Herzog zünden am Jom HaShoah in der Knesset Kerzen zum Gedenken an die Märtyrer und Helden des Holocaust an. Bild: xKobyxGideon/IsraelxGpox, IMAGO / ZUMA Wire
28. April 2022, Jerusalem, Israel: Präsident Isaac Herzog und seine Frau Michal Herzog zünden am Jom HaShoah in der Knesset Kerzen zum Gedenken an die Märtyrer und Helden des Holocaust an. Bild: xKobyxGideon/IsraelxGpox, IMAGO / ZUMA Wire 

28.4.2022

Yom hashoah: Weltweites Gedenken an die Märtyrer und Helden des Holocaust

Zum heutigen Holocaust Gedenktag Yom hashoah betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

"Im Schatten und im Zorn über einen neu entfesselten Krieg und der verbrecherischen Vernichtung von Menschenleben gedenken heute zum Gedenktag "Yom hashoah" weltweit Überlebende des Holocaust ihrer Familien, die in deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet worden sind.

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Kolmar Park, 4143 N. Kolmar Ave. in Old Irving Park Bild: Ariel Parrella-Aureli/Block Club Chicago
Kolmar Park, 4143 N. Kolmar Ave. in Old Irving Park Bild: Ariel Parrella-Aureli/Block Club Chicago 

27.4.2022

Chicago ehrt die in Auschwitz ermordete deutsch jüdische Dichterin Gertrud Kolmar

Eine schöne Geschichte: Seit langem gibt es im Nordwesten Chicagos den eher unscheinbaren Kolmar-Park, der nach der französischen-elsässischen Stadt Colmar an der Grenze zu Deutschland benannt ist.

Vor anderthalb Jahren stießen Anwohner des Viertels auf die Werke und die Lebensgeschichte der deutsch jüdischen Dichterin Gertrud Kolmar, die eigentlich Getrud Chodziesner hieß, 1894 in Berlin geboren und im März 1943 nach ihrer Deportation direkt nach der Ankunft in Auschwitz ermordet wurde.

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Brief von Marian Turski an den französischen Präsident Emmanuel Macron. Bild: IAK Berlin
Brief von Marian Turski an den französischen Präsident Emmanuel Macron. Bild: IAK Berlin 

25.4.2022

Der Präsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, Marian Turski, gratuliert Präsident Emmanuel Macron zur Wiederwahl.

Deutsche Übersetzung ...

 
Der Holocaust-Überlebende Boris Romantschenko wurde am 18. März 2022 bei einem russischen Raketenangriff in der ostukrainischen Stadt Charkiw während des Überfalls Russlands auf die Ukraine getötet. Bild: IMAGO / photo2000
Der Holocaust-Überlebende Boris Romantschenko wurde am 18. März 2022 bei einem russischen Raketenangriff in der ostukrainischen Stadt Charkiw während des Überfalls Russlands auf die Ukraine getötet. Bild: IMAGO / photo2000 

29.3.2022

Überlebende des Holocaust und der Krieg »Es ist ein Zurückgeworfenwerden in den Abgrund«

Boris Romantschenko überlebte die Schoa – dann tötete ihn eine russische Rakete. Nun versuchen Helfer, andere betagte Holocaustüberlebende in der Ukraine zu retten. Warum ist das so schwierig?

Ein Interview von Heike Janssen, Der Spiegel

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Marian Turski, Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees. Bild: Wojciech Grabowski, Ausschnitt: IAK Berlin, CC BY-SA 4.0
Marian Turski, Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees. Bild: Wojciech Grabowski, Ausschnitt: IAK Berlin, CC BY-SA 4.0 

24.3.2022

Marie Curie Sklodowska Universität in Lublin verleiht Ehrendoktorwürde an den Präsidenten des IAK, Marian Turski.

Der polnisch-jüdische Auschwitz-Überlebende und Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees Marian Turski ist vom Senat der polnischen Marie Curie Sklodowska Universität (UMCS) in Lublin mit der Würde eines Ehrendoktors ausgezeichnet worden.

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Der Holocaust-Überlebende Boris Romantschenko wurde am 18. März 2022 bei einem russischen Raketenangriff in der ostukrainischen Stadt Charkiw während des Überfalls Russlands auf die Ukraine getötet. Bild: IMAGO / photo2000
Der Holocaust-Überlebende Boris Romantschenko wurde am 18. März 2022 bei einem russischen Raketenangriff in der ostukrainischen Stadt Charkiw während des Überfalls Russlands auf die Ukraine getötet. Bild: IMAGO / photo2000 

22.3.2022

Holocaust-Überlebender Boris Romantschenko bei einem russischen Raketenangriff getötet.

Der 96 jährige ukrainische Holocaust-Überlebende Boris Romantschenko wurde am Freitag bei einem russischen Raketenangriff in seiner Wohnung in Charkiw getötet. Hierzu betonte während eines Aufenthaltes in der Gedenkstätte Auschwitz Christoph Heubner, der Exekutiv VIzepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

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Auschwitz-Überlebender Leon Schwarzbaum im Alter von 101 Jahren in Potsdam verstorben. Foto: IMAGO / Metodi Popow
Auschwitz-Überlebender Leon Schwarzbaum im Alter von 101 Jahren in Potsdam verstorben. Foto: IMAGO / Metodi Popow 

14.3.2022

Auschwitz-Überlebender Leon Schwarzbaum im Alter von 101 Jahren verstorben.

In der Nacht zum Montag ist der Auschwitz-Überlebende Leon Schwarzbaum im Alter von 101 Jahren in Potsdam verstorben. Leon Schwarzbaum wurde 1921 als Sohn einer polnisch-jüdischen Familie in Hamburg geboren, wuchs aber im polnischen Bedzin in Oberschlesien auf, von wo die Familie 1943 -nach der Auflösung des Ghettos- nach Auschwitz deportiert wurde.

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Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron im Alter von 99 Jahren gestorben. Bild: IMAGO/Becker&Bredel
Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron im Alter von 99 Jahren gestorben. Bild: IMAGO/Becker&Bredel 

9.3.2022

Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron im Alter von 99 Jahren gestorben

Mit unendlicher Dankbarkeit und tiefempfundener Zuneigung und Hochachtung verabschieden sich Überlebende des Holocaust in aller Welt von ihrer Weggefährtin und Leidensgenossin Inge Deutschkron. Zu ihrem Tod betonte während eines Aufenthaltes in der Gedenkstätte Auschwitz Christoph Heubner, der Exekutiv VIzepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

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Kölner Verwaltungsgericht: AfD darf und sollte vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Bild: IMAGO/Christian Ohde, KGS/IAK Berlin
Kölner Verwaltungsgericht: AfD darf und sollte vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Bild: IMAGO/Christian Ohde, KGS/IAK Berlin 

9.3.2022

Kölner Verwaltungsgericht: AfD darf und sollte vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Zur Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichtes in Sachen AfD und Verfassungsschutz betonte während eines Besuches der Gedenkstätte Auschwitz Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

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Erklärung des Internationalen Komitees Buchenwald, Dora und Kommandos IKBD zur Invasion der Ukraine. Bild IKBD, IAK Berlin
Erklärung des Internationalen Komitees Buchenwald, Dora und Kommandos IKBD zur Invasion der Ukraine. Bild IKBD, IAK Berlin 

8.3.2022

Erklärung des Internationalen Komitees Buchenwald, Dora und Kommandos IKBD zur Invasion der Ukraine

Wir, Vertreter*innen des Internationalen Komitees Buchenwald, Dora und Kommandos IKBD, bringen Ihnen unsere Erklärung zur Invasion in der Ukraine zur Kenntnis.

Wir danken Ihnen für die Aufmerksamkeit, die Sie dieser Erklärung widmen werden, und bitten Sie, sie auf Ihren Kanälen weiter zu verbreiten.

Hochachtungsvoll

Eva Pusztay, Naftali Fürst, Vasile Nuszbaum, Überlebende der KZ-Lager, Mitglieder des IKBD, ihre Lagerkameraden,

Das Büro und weitere Delegationen des IKBD

Zur Erklärung ...

 
Beschädigung der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar am Stadtrand von Kiew. Bild: RND.de
Beschädigung der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar am Stadtrand von Kiew. Bild: RND.de 

2.3.2022

Beschädigung der Holocaust Gedenkstätte Babyn Jar

Zur Beschädigung der Holocaust Gedenkstätte Babyn Jar bei der Bombardierung des Kiewer Fernsehturms betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

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Mehr als Hunderttausend Menschen aus aller Welt demonstrieren am 27.2.2022 in Berlin gegen Putins völkerrechtswidrigen Überfall der Ukraine. Die Waffen nieder – Nein zum Krieg – Hände weg von der Ukraine. Bild: KGS, IAK Berlin
Mehr als Hunderttausend Menschen aus aller Welt demonstrieren am 27.2.2022 in Berlin gegen Putins völkerrechtswidrigen Überfall der Ukraine. Die Waffen nieder – Nein zum Krieg – Hände weg von der Ukraine. Bild: KGS, IAK Berlin 

1.3.2022

Die Waffen nieder – Nein zum Krieg – Hände weg von der Ukraine

Stellungnahme des Präsidiums der Lagergemeinschaft Dachau:

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zum Download der Stellungnahme des Präsidiums der Lagergemeinschaft Dachau 

Link zur Website der Lagergemeinschaft Dachau e. V. 

 
27.2.2022 Mehr als hunderttausend Deutsche, Ukrainer, Russen und Menschen aus aller Welt demonstrieren in Berlin gegen Putins Invasion der Ukraine. Bild: KGS, IAK Berlin
27.2.2022 Mehr als hunderttausend Deutsche, Ukrainer, Russen und Menschen aus aller Welt demonstrieren in Berlin gegen Putins Invasion der Ukraine. Bild: KGS, IAK Berlin 

27.2.2022

Putins zynische und tückische Lüge zur Begründung seiner Invasion der Ukraine.

Immer wieder verwendet der russische Präsident Wladimir Putin die Begriffe "Völkermord" und "Entnazifizierung" in seinen Argumenten für den Einmarsch in die Ukraine. In diesem Zusammenhang erklärte Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees in Berlin:

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Gabriel Bach war stellvertretender Chefankläger im Eichmann-Prozess. Er hält ein Foto, das ihn (Vordergrund) und Eichmann (Hintergrund) zeigt. Der 94-Jährige starb am 18.2.2022. Foto: Menahem Kahana/AFP
Gabriel Bach war stellvertretender Chefankläger im Eichmann-Prozess. Er hält ein Foto, das ihn (Vordergrund) und Eichmann (Hintergrund) zeigt. Der 94-Jährige starb am 18.2.2022. Foto: Menahem Kahana/AFP 

19.2.2022

Gabriel Bach, stellvertretender Chefankläger im Eichmann Prozess, im Alter von 94 Jahren gestorben.

Zum Tod von Gabriel Bach, dem stellvertretenden Chefankläger im Eichmann Prozess, betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

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Władysław Bartoszewski Foto: https://dzieje.pl TSCHÜSS. Grygiel
Władysław Bartoszewski Foto: https://dzieje.pl TSCHÜSS. Grygiel 

18.2.2022

Hommage an Władysław Bartoszewski von Marian Turski

Wladyslaw Bartoszewski wäre am 19. Februar 100 Jahre alt geworden. Mit seiner Hommage an Władysław Bartoszewski würdigt Marian Turski den Auschwitz-Überlebenden und großen polnischen Staatsmann.

zur Hommage an Wladyslaw Bartoszewski

zur Pressemitteilung des Internationalen Auschwitz Komitees 

 
In seinem "Birkenau-Zyklus" hat Richter vier aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau herausgeschmuggelte Schwarz-Weiß-Fotos als Vorlagen verarbeitet, die ein Häftling heimlich aufgenommen hatte. Foto: imago/Robert Michael
In seinem "Birkenau-Zyklus" hat Richter vier aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau herausgeschmuggelte Schwarz-Weiß-Fotos als Vorlagen verarbeitet, die ein Häftling heimlich aufgenommen hatte. Foto: imago/Robert Michael 

9.2.2022

Gerhard Richter wird 90 Jahre alt

Zum 90. Geburtstag des Malers Gerhard Richter betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

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Der rechtsradikale Bundestagskandidat der AfD, Jens Maier auf der gemeinsamen Kundgebung von Pegida und AFD am 05.06.2017 auf dem Altmarkt in Dresden.. Foto: Imago/Paul Sander
Der rechtsradikale Bundestagskandidat der AfD, Jens Maier auf der gemeinsamen Kundgebung von Pegida und AFD am 05.06.2017 auf dem Altmarkt in Dresden.. Foto: Imago/Paul Sander 

5.2.2022

Rechtsextremer AfD-Politiker Jens Meier will zurück ins Richteramt

Zur bevorstehenden Rückkehr des AfD Politikers Jens Maier in ein Richteramt im Freistaat Sachsen betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

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Das Internationale Auschwitz Komitee unterstützt den Vorschlag "MEMORIAL" mit dem Friedensnobelpreis des Jahres 2022 auszuzeichnen. Bild: IAK Berlin
Das Internationale Auschwitz Komitee unterstützt den Vorschlag "MEMORIAL" mit dem Friedensnobelpreis des Jahres 2022 auszuzeichnen. Bild: IAK Berlin 

29.1.2022

Das Internationale Auschwitz Komitee unterstützt den Vorschlag "MEMORIAL" mit dem Friedensnobelpreis des Jahres 2022 auszuzeichnen aus vollem Herzen.

Parlamentarier aus fast allen im estnischen Parlament vertretenen Parteien haben in einer gemeinsamen Presseerklärung vorgeschlagen, die russische Menschenrechtsorganisation "MEMORIAL" mit dem Friedensnobelpreis des Jahres 2022 auszuzeichnen.

In ihrer Begründung verweisen sie darauf, dass "MEMORIAL" als älteste und angesehenste Institution der russischen Zivilgesellschaft für viele Menschen in Russland längst zu einem Symbol der Freiheit und der Hoffnung geworden sei und sich mit seiner Arbeit immer für eine friedliche Welt eingesetzt habe, in der die Würde aller Menschen gewahrt sei. So hätten Mitglieder von "MEMORIAL" sowohl die Folterungen und mörderischen Ausschreitungen in Tschetschenien ans Licht der Öffentlicheit gebracht als auch gegen die Invasion Georgiens durch russische Truppen und die Aggression gegen die Ukraine 2014 protestiert.

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77. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Bild: ZDF.de, IAK Berlin
77. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Bild: ZDF.de, IAK Berlin 

26.1.2022

77. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz: Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust

Zum morgigen 77. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und zum Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

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Raphael Esrail sel. A., Bild: memoiresdesdeportations.org, Ausschnitt: IAK Berlin
Raphael Esrail sel. A., Bild: memoiresdesdeportations.org, Ausschnitt: IAK Berlin 

22.1.2022

Raphael Esrail, Auschwitz-Überlebender, französischer Vizepräsident des IAK und Präsident der Union dés Déportes d´ Auschwitz in Paris, gestorben.

Traurigen Herzens und mit tief empfundener Dankbarkeit verabschieden sich Auschwitz-Überlebende in aller Welt von ihrem Freund, Leidensgenossen und Weggefährten Raphael Esrail, der im Alter von 96 Jahren in Lannion (Côtes d´Armor) Frankreich verstorben ist.

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Einladung zum LIVE-STREAM der Gedenkveranstaltung am 23.1.2022
Bild: Karl Teille, „Im Aschensee" aus dem Bildband ,Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Fotografien und Gedichte zur Shoa' 

23.1.2022: 77. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz: Matinee zum Gedenken an die Opfer des Holocaust

Eine Veranstaltung zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust" auf Initiative des Internationalen Auschwitz Komitee (IAK)

 

Zur Video-Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung am 23.1.2022

 

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"Impfen macht frei" - Inspiriert vom Auschwitz-Schriftzug "Arbeit macht frei" Bild: Andrzej Hulimka / Forum, PolskiRadio.pl
"Impfen macht frei" - Inspiriert vom Auschwitz-Schriftzug "Arbeit macht frei" Bild: Andrzej Hulimka / Forum, PolskiRadio.pl 

17.12.2021: Impfgegner radikalisieren sich mit absurden Holocaust-Vergleichen

Marian Turski, Auschwitz-Überlebender und Präsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, weist unseriöse und unwahre Vergleiche von Impfgegnern zurück und wehrt sich gegen missbräuchliche Verwendung seiner Rede vom 27.1.2020.

Immer öfter machen Impfgegner mit absurden Holocaust-Vergleichen auf sich aufmerksam und rechtfertigen so ihre zunehmende Radikalisierung und Aggressivität.

In den Niederlanden nutzte der Parlamentsabgeordnete Thierry Baudet Fotografien jüdischer Kinder aus dem Ghetto in Lodz für solche Vergleiche und stellte darüberhinaus ein Video mit Auszügen aus der Rede des Auschwitz Überlebenden und Präsidenten des IAK Marian Turski ins Netz, die er am 27. Januar 2020 in der Gedenkstätte in Auschwitz gehalten hatte, um Parallelen zwischen der Ausgrenzung und Entrechtung jüdischer Familien während des Holocaust und der heutigen Situation von Impfgegnern zu behaupten.

In Warschau demonstrierte eine Gruppe von Impfgegnern vor dem Sejm, dem polnischen Parlament, unter einem Transparent "Impfen macht frei", das dem Schild über dem Eingangstor von Auschwitz "ARBEIT MACHT FREI" nachempfunden war.

Mit einer deutlichen Stellungnnahme hat jetzt der Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees, Marian Turski, diese unseriösen und unwahren Vergleiche zurückgewiesen:

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Der Chef der rechtspopulistischen niederländischen Partei Forum für Demokratie, Thierry Baudet. Bild: nu.nl
Der Chef der rechtspopulistischen niederländischen Partei Forum für Demokratie, Thierry Baudet. Bild: nu.nl 

17.12.2021 Amsterdamer Urteil: Rechtspopulist darf Corona-Regeln nicht mit Holocaust vergleichen

Mit großer Genugtuung begrüßen Auschwitz-Überlebende das wegweisende Urteil, das gestern in Amsterdam gegen den Parlamentsabgeordneten Thierry Baudet ergangen ist.

Der Rechtaspopulist hatte in seinen Stellungnahmen mehrfach die Corona -Maßnahmen der niederländischen Behörden mit den Verfolgungen jüdischer Familien in Zeiten des Holocaust verglichen.

Baudet hatte zum Beleg seiner kruden Thesen auch einen Videoauszug aus der Rede des Auschwitz-Überlebenden und Präsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees Marian Turski herangezogen, die dieser am 27. Januar 2020 in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gehalten hatte.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und IAK-Präsident Marian Turski bei der Gedenkfeier des Internationalen Auschwitz Komitees für Roman Kent in der Landesvertretung von Niedersachsen. Bild: Eva Oertwig, IAK
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und IAK-Präsident Marian Turski bei der Gedenkfeier des Internationalen Auschwitz Komitees für Roman Kent in der Landesvertretung von Niedersachsen. Bild: Eva Oertwig, IAK 

18.11.2021: Verleihung der Leo-Baeck-Medaillle an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Am Abend des 18. November wurde Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in New York vom Leo Baeck Institut mit der Leo-Baeck-Medaille ausgezeichnet.

Die Laudatio hielt der Präsident des World Jewish Congress, Ronald Lauder. In seiner beeindruckenden Dankesrede würdigte der Bundespräsident auch die Begegnungen und die Freundschaft mit den Präsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees Roman Kent sel.A. und Marian Turski:

"Ich denke an all die Überlebenden des Holocaust, die letzten Zeitzeugen, die noch davon erzählen. Sie erzählen, was geschehen ist, damit es nicht wieder geschieht! Sie haben ihr Leben dem Kampf gegen das Vergessen gewidmet, und das über die Grenzen und Kontinente hinweg:

Menschen wie Roman Kent, von dem wir uns kürzlich verabschieden mussten, Menschen wie Marian Turski, der Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees, der mich durch das Museum für die Geschichte der polnischen Juden in Warschau geführt hat, dessen Mitbegründer er ist. In den vergangenen Jahren sind wir uns oft begegnet – zuletzt bei der Trauerfeier für Roman Kent im August. Ich bin zutiefst dankbar für seine Freundschaft, eine Freundschaft, die ich auch erleben durfte, als ich am 1. September 2019 in Wieluń und Warschau war. Jenem Tag, an dem achtzig Jahre zuvor mein Land sein Land überfallen und unsagbares Leid über ihn, seine Familie, seine Landsleute gebracht hatte."

Zur vollständigen Rede des Bundespräsidenten in New York